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16,0 % Rendite im April 2026 (P2P-Rendite Update)

Die Rendite ist — wie immer nach Ausfällen und Abschreibungen — die Nettorendite des P2P-Portfolios.

Die Prognose für den Monat April 2026 lag bei 11-16 %. Mit 16,0 % lag ich im oberen Bereich meiner Erwartung.

Meine bisherige P2P-Gesamtrendite und eine Prognose für die nächsten Monate

Die letzten 3 Monate:

Februar 2026:

März 2026:

April 2026:

+16,2 %

+13,4 %

+16,0 %

Rechner

Gesamtrendite in den letzten 3 Monaten:

+15,2 % p.a.   

Zukunft Rendite-Prognose der nächsten Monate:

Mai 2026: Juni 2026: Juli 2026:

13-18 %

13-18 %

12-17 %

Die Gesamtrendite der letzten 3 Monate ist auf 15,2 % p.a. leicht gesunken.
In den nächsten Monaten rechne ich mit Renditen zwischen 12 % und 18 %.

Hier sind alle Monatsrenditen seit 2011 übersichtlich aufgelistet.

Auszug meiner P2P-Einnahmen im April 2026 (Auswahl, nicht vollständig):

Einnahmen im April 2026:

P2P PlattformBrutto-EinnahmenAbschreibung
im April 2026
Netto-Einnahmen
Namenlose Plattform 2.271,52 € -90,00 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
90,00 €
+2.181,52 €
finbee +541,69 € +159,57 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
10.718,28 €
+701,26 €
Devon +625,70 € -0,00 € +625,70 €
'Ventus Energy +595,76 € -0,00 € +595,76 €
Mintos +557,61 € -2,95 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
22,56 €
+554,66 €
Indemo +212,20 € -0,00 € +212,20 €
Nectaro +166,27 € -0,00 € +166,27 €
Lendermarket +155,65 € -0,00 € +155,65 €
Asterra Estate +132,90 € -0,00 € +132,90 €
Stock.Estate +109,67 € -0,00 € +109,67 €
Omaraha +167,64 € -0,00€
(Abschreibungen)

-67,51 €
(Kreditverkäufe mit Verlust
durch Omaraha)
+100,13 €
Hive5 +58,63 € -0,00 € +58,63 €
Afranga +56,64 € -0,00 € +56,64 €
Modena +19,77 € -0,00 € +19,77 €
Bondster +0,35 € +0,43 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
1.058,73 €
+0,78 €
'Income +0,00 €
-0,00 € +0,00 €

Neue Bestwerte hatte ich bei Devon, Hive5, Afranga und Stock.estate, denn noch nie hatte ich bei diesen Plattformen in einem Monat so viele Zinsen erhalten. Sehr gut lief der April auch bei Finbee, denn seit fast 2 Jahren hatte ich nicht mehr so viele Einnahmen in einem Monat.

2.181 € Einnahmen auf der noch nicht veröffentlichten Plattform

Am meisten Einnahmen konnte ich im April 2026 bei einer Plattform erzielen, deren Namen ich demnächst veröffentlichen werde. Ganze 2181,52 € an Einnahmen konnte ich im April 2026 bei dieser P2P-Plattform erzielen.

90 € habe ich im April als Verlust abgeschrieben, da es Kredite gab, die mit mehr als 60 Tagen in Verzug gekommen sind. Ich werde voraussichtlich in den nächsten Wochen einen Artikel über diese Plattform veröffentlichen, bei der ich 6-stellig investiert bin.

Erstmals seit mehr als 6 Jahren weniger als 10.000 € ausgefallene Kredite bei Finbee

Seit fast 11 Jahren investiere ich bei Finbee* in unbesicherte Konsumkredite aus Litauen. Da ich zu meinem Hochpunkt über 170.000 € investiert hatte, erreichten im Jahr 2020 die Kreditausfälle einen Rekord von über 30.000 €. Nun haben sich meine Kreditausfälle zum ersten Mal seit über 6 Jahren die die 10.000-€-Grenze unterschritten.

Ich lasse keine neuen Ausfälle zu, indem ich Kredite in Verzug auf dem Zweitmarkt an andere Anleger verkaufe. Dafür muss ich zwar Verluste hinnehmen, habe dafür aber ein sauberes Portfolio mit einem Durchschnittszins von über 17,9 %.

So haben sich meine Kredite in Verzug mit mehr als 60 Tagen in den letzten 10 Jahren entwickelt:

Zusätzlich verkaufe ich auch Kredite, die sich schon mehrere Jahre in Verzug befinden. Bei solchen Fällen muss ich schon höhere Abschläge anbieten, damit andere Anleger mir diese Kredite abkaufen.

Mein Ziel ist es, bei Finbee meine Ausfälle weiter zu verringern. Vielleicht schaffe ich es wirklich auf 0 €. Dann hätte ich ein wirklich sauberes Portfolio.

In meiner Renditeberechnung rechne ich sehr pessimistisch, denn ich schreibe Kredite innerhalb von 10 Monaten als Verlust ab, sobald diese seit 60 Tagen in Verzug sind.

In der Renditeberechnung habe ich diese Kredite schon vor vielen Jahren zu 100 % als Verlust abgeschrieben und freue mich jetzt, wenn ich Kredite für weniger Discount verkaufen kann. Das war der Hauptgrund, warum ich im Jahr 2019 so eine schlechte Rendite von nur 6,9 % mit meinem gesamten Portfolio erzielt habe, weil die Abschreibungen bei Finbee sehr hoch waren.

Nirgendwo anders habe ich so viele Zinsen erhalten wie bei Finbee. Neue Anleger erhalten über diesen Link* 1,5 % Bonus auf alle Investments der ersten 60 Tage.

Ich habe mein Portfolio im April 2026 bei Devon verdoppelt

Im April 2026 habe ich 500 € Cashback bei Devon erhalten. Es lief eine 5 % Cashback-Aktion in der ich 10.000 € investiert habe. Vor der Aktion war ich mit etwa 10.000 € investiert, und aktuell bin ich mit 20.089 € bei Devon investiert.

Über die Gründe der Verdoppelung meines Portfolios habe ich in diesem Artikel geschrieben.

Die Gründe sind:

  • Sehr günstige Bankfinanzierung von 6,35 % Zinsen pro Jahr beim Projekt „Terbatas Loft“ erhalten.
  • Vergabe des Darlehens zeigt gründliche Prüfung der BluOr Bank vom Projekt.
  • Gute Verteilung: Senior Bank Finanzierung steht aktuell bei 40,2 %, Mezzanine-Kapital über Devon bei 47,5 %.
  • Neuer CEO Toms Bērzkalns mit Erfahrung im Bereich Energie- und Infrastrukturfinanzierung bei KPMG (im Bereich M&A und Corporate Finance).

Zusätzlich zu den 500 € einmaligen Cashback gab es noch 125,70 € reguläre Zinsen. Insgesamt also Einnahmen in Höhe von 625,70 €.

Aktualisierte Darlehensverträge:

Im Juni 2026 haben alle Devon-Investoren die Möglichkeit erhalten, aktualisierten Darlehensverträge zuzustimmen. Devon hat bestimmte Klauseln im Vertrag aktualisiert, um die rechtliche Struktur der Finanzierung, die genaue Rangfolge der Forderungen der Kreditgeber und die mit Mezzanine-Finanzierungen verbundenen Risiken deutlich klarer darzustellen.

Es gab aber auch die Möglichkeit, den neuen Verträgen nicht zuzustimmen. Dann würden die alten Verträge ganz normal weiterlaufen. Es ging Devon um die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und darum, dass der Rechtstext die bestehende Realität genauer widerspiegelt.

Die Klausel 6.6 der Konzernverpflichtung wurde gestrichen. Außerdem wurde die Klausel 7.2.4 ebenfalls gestrichen. Da geht es um die Zusicherung des Darlehensnehmers, dass die Forderungen der Kreditgeber gleichrangig mit den Forderungen anderer Gläubiger sind. Hinzugefügt wurden die Klauseln 11 und 12. Dort wird die Nachrangigkeit und Erläuterungen zur qualifizierten Nachrangigkeit mit einem vorinsolvenzlichen Vollstreckungsverbot klargestellt.

Ich habe den neuen Verträgen zugestimmt, obwohl die Konzernverpflichtung gestrichen wurde.

Der Hintergrund der Vertragsänderungen bei Devon sind wohl die Ereignisse rund um Ventus Energy und die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Die BaFin hatte die Einstellung und Abwicklung des Einlagengeschäfts angeordnet, da sie davon ausging, dass die Plattform ein Einlagengeschäft ohne Erlaubnis betrieb. Aufgrund dieser Vorkommnisse will Devon durch die neuen Verträge deutlicher klarstellen, dass es sich nicht um ein Einlagengeschäft handelt.

Ich lasse meine Investitionen bei Devon weiterlaufen und habe keinen Early Exit beantragt. Ich bin in 2 Projekte bei Devon mit jeweils 2 Jahren Laufzeit investiert. Bei einem Projekt ist bereits ein Jahr vorbei.

Ein vorzeitiger Ausstieg bei Devon dauert zurzeit länger, da es viele Angebote auf dem Zweitmarkt gibt und da der Zweitmarkt keine Abschläge zulässt. Da es gleichzeitig auf dem Erstmarkt immer wieder Cashback-Aktionen gibt, investieren Anleger eher auf dem Erstmarkt mit Cashback als ohne Cashback auf dem Zweitmarkt.

Über meinen Link gibt es 1 % Sofort-Bonus auf alle Investitionen auf dem Erstmarkt für neue Anleger für die ersten 60 Tage nach Registrierung.

Meine P2P-Ausfälle und Abschreibungen

Ohne Ausfälle bei der P2P-Anlage geht es auf lange Sicht nicht.

Um die Rendite realistisch zu berechnen, schreibe ich jeden Monat einen Teil der Kredite, die in Verzug sind, ab. Bei Plattformen ohne Rückkaufgarantie werden alle Kredite mit mehr als 60 Tagen in Verzug monatlich zu 10 % abgeschrieben. Nach 10 Monaten sind die Kredite dann vollständig als Verlust gebucht.

Wenn eine ganze Plattform oder ein Kreditgeber mit Zahlungen in Verzug gerät, schreibe ich jeden Monat 5 % der ausstehenden Summe als Verlust ab. Nach 20 Monaten ist die gesamte Summe als Verlust in der Renditeberechnung abgeschrieben.

Bei den meisten Plattformen ist bereits der Großteil der Kredite im Verzug als Verlust abgeschrieben:

PlattformAnteil der abgeschriebenen Darlehen
Mintos100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug

+0,00 % gegenüber dem Vormonat
Finbee100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
OmarahaKeine Darlehen mit mehr als 100 Tagen in Verzug.
Werden automatisch mit Verlust von Omaraha verkauft
Ventus EnergyKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Asterra EstateKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
DevonKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
AfrangaKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
LoanchKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
HeavyFinance

Früher: Heavyfinance

79,7 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+7,9 % gegenüber dem Vormonat
LonvestKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
LendermarketKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
NectaroKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
ModenaKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Bondster100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

RightChoice

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
TwinoKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
EsketitKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Iuvo Group100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

(Gekaufte russische Kredite mit Abschlag auf dem Zweitmarkt)

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
SwaperKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
MonefitKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
BondoraKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Fagura

Fagura Moldawien

10,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

-90,0 % gegenüber dem Vormonat
Fagura

Fagura Rumänien

88,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+1,5 % gegenüber dem Vormonat
Monestro100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
NeoFinance100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
Finbee Tschechien100,0% aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
Moncera, Stikcredit, Limedot, Crowdpear, Income MarketplacePlattformen, die ich verlassen habe oder die geschlossen wurden, ohne Verluste für mich
ViventorAlles bereits zu 100 % abgeschrieben, da die Plattform geschlossen oder insolvent ist und keine Zahlungen mehr zu erwarten sind.

Verhältnis von P2P-Gewinnen zu den monatlichen Abschreibungen

Die Abschreibungen lagen im April 2026 bei einem Anteil von 2 %.

Beispiel:

    —> -20 € durch Abschreibungen insgesamt auf allen Plattformen
    —> 1.000 € Gewinne insgesamt auf allen Plattformen
    —> Nettogewinn: 980 €
Bild: Abschreibungen pro Monat in Prozent: Je niedriger, desto besser

Bei einem Wert von 100 % würden alle erhaltenen Gewinne für monatliche Abschreibungen wegfallen, und die Rendite würde 0 % betragen. Bei einem Wert von über 100 % wäre die Rendite negativ.
Also: Je geringer der Anteil, desto besser.

Seit 15 Jahren eine doppelt so hohe Rendite wie der MSCI World – der Vergleich

Der MSCI World Index (inklusive Ausschüttungen) erzielte im April 2026 eine sehr starke Rendite von +7,7 %. Auf das Jahr gesehen sind das +92,4 %. Im Vergleich dazu hat mein verwaltetes P2P-Portfolio im April 2026 nach allen Abschreibungen sowie Zweitmarktgewinnen/-verlusten eine Rendite von +16,0 % p. a. erzielt.

Quelle: Meine P2P-Anlage-Rendite im Vergleich zum MSCI World Index (inklusive Reinvestition der Ausschüttungen), Quelle: Justetf.com

Der Stand am Ende April 2026 sieht so aus:

Meine P2P-Rendite: Von 100 Punkten auf aktuell 1.141 Punkte

MSCI World: Von 100 Punkten auf aktuell 551 Punkte

Mit meiner Investition seit 15 Jahren liege ich bei über doppelt so viel Rendite wie der MSCI World! In 15 Jahren konnte ich mein P2P-Anfangsportfolio durch die Rendite insgesamt verelffachen (von 100 Punkten auf über 1.100 Punkte). Dies gilt natürlich nur unter der Annahme, dass zu Beginn einmalig investiert und anschließend sämtliche Erträge reinvestiert worden wären.

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Ausblick: Nur noch 14-16 % Rendite im Jahr 2026

In den ersten 4 Monaten des Jahres 2026 beträgt meine P2P-Anlage-Rendite 15,8 % pro Jahr. Das ist niedriger als in den vorangegangenen Jahren.

Unabhängig davon, ob ich noch Rückzahlungen von Ventus Energy erwarte oder nicht, werde ich ab Juli 2026 oder August 2026 beginnen, jeden Monat 5 % als Verlust abzuschreiben. Sollten keine Zahlungen erfolgen, hätte ich mein Investment bei Ventus Energy nach 20 Monaten komplett als Verlust abgeschrieben. Sollte es Ventus Energy durch Verkäufe der Energieprojekte gelingen Rückzahlungen an die Anleger zu leisten, werde ich die Rückflüsse wieder als Einnahmen buchen.

Durch die Abschreibungen wird sich meine Rendite ab Juli/August 2026 deutlich verringern, da ich jeden Monat voraussichtlich etwa 1.000 € als Verlust abschreiben werde. Dadurch wird meine Monatsrendite etwa um 2,5 % niedriger ausfallen. Deswegen rechne ich für das Jahr 2026 nur noch mit einer Rendite zwischen 14-16 %. Das wäre meine geringste Jahresrendite nach über 7 Jahren.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels halte ich 0,67 % der Anteile an der „VENTUS Employee and Partnerships Stock Options OÜ“. Diese Gesellschaft hält wiederum 15 % an der Ventus Energy Group OÜ.

Der Monat Mai wird wieder ein besserer Renditemonat. Denn im Mai gab es 1.000 € Cashback bei Nectaro. Das wird die Rendite natürlich deutlich steigern.

Wie mein Portfolio im Mai 2026 performt hat, werde ich in Kürze im nächsten Monatsbericht berichten.

Dieser Artikel ist keine Anlageempfehlung, sondern ich schreibe über meine Erfahrungen mit verschiedenen P2P-Anbietern. In diesem Artikel befinden sich Affiliate Links. Wenn sich jemand über den Werbelink bei einem Anbieter registriert und investiert, bekomme ich eine kleine Provision. Es gibt ein Totalausfallrisiko, und vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.

 

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