Moncera P2P PlattformMein Portfolio bei HeavyFinance

Meine P2P-Renditen im vierten Quartal 2020

Einmal in 3 Monaten schaue ich auf die Renditen vieler Plattformen in welche ich investiert habe. In dieser Liste sind aber nicht alle Plattformen enthalten. Die komplette Gesamtrendite für wirklich alle P2P Plattformen möchte ich nun monatlich in den Monatsrenditen veröffentlichen.

Finbee landet mit 34,3% p.a. Rendite klar auf Platz 1 im vergangenen Quartal. Deutlich dahinter, aber immer noch sehr gutem Ergebnis liegt Mintos mit 17,3%. Auf Platz 3 schafft es diesmal Lendermarket mit 15,9%.

Alle Quartalsrenditen entsprechen Renditen per annum, also hochgerechnet aufs Jahr. Wichtig ist auch das alle Renditen nach Ausfällen berechnet werden. Es sind also reale und tatsächlich erzielte Renditen.

Mintos Rendite

Mintos

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+128,9 % +25,1 % +25,8 % +17,3 %
Rechner

Rendite in den letzten 12 Monaten:
+49,3 %   

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
+15,0 % +14,0 % +13,0 % +12,0 %

Meine Prognose vor 3 Monaten lautete 18% Rendite p.a. im vierten Quartal. Am Ende wurden es 17,3% Rendite p.a.
Profitieren konnte ich durch höher verzinsten Darlehen, in denen ich während der Corona-Krise investiert habe, während fast alle Anleger Kapital abgezogen haben. Zum Beispiel gab es Creditstar Darlehen mit 18, 20 und sogar 23% Zinsen. Außerdem habe ich heute noch Mogo Darlehen mit 20% Zinsen. Diese allerdings ohne Rückkaufgarantie.

Nur durch diese höher verzinsten Darlehen konnte ich diese hohen Renditen erzielen. Aber man sieht schon das die Rendite stark am sinken ist. Für 2021 rechne ich mit nicht mehr als 15% Rendite in einem Quartal.
Im Jahr 2020 betrug meine Rendite bei Mintos überdurchschnittliche 49,3%. Allerdings hatte ich im ersten Quartal lange nicht so viel investiert wie in den Quartalen danach. Also diese 128,9% Rendite p.a. im ersten Quartal war ja auch nur mit aktiven Zweitmarkthandel möglich.

Chancen dürfte es auch im Jahr 2021 bei Mintos geben. Und zwar dann wenn Mintos die ganze Plattform in diesem Jahr umstellen wird, von den jetzt bekannten Darlehen zu den sogenannten „Loan notes“. Hier hat Mintos angekündigt das die „alten“ Darlehen nach einer Übergangszeit dann nicht mehr am Zweitmarkt handelbar sein werden.
Hier könnte ich als Käufer aktiv werden und profitieren. Sobald die Masse erfährt das die alten Darlehen nicht mehr handelbar werden, könnten diese Anleger diese Darlehen mit Abschlägen anbieten.

In „Pending payments“ sind bei mir aktuell weniger als 1€. In „Recovery“ sind weiterhin 2€.

Jetzt auch bei Mintos investierenMintos hat bereits über 362.000 Anleger. Im Schnitt investieren Anleger 2.382€

 

Lendermarket Rendite

Lendermarket

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+14,9 % +15,5% +10,4 % +15,9 %
Zunkunft

Rendite in den letzten 12 Monaten: (p.a.)
+14,2 %   

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
+17,0 % +14,0 % +14,0 % +14,0 %

Eigentlich hatte ich mit deutlich mehr Rendite wegen der Cashback Aktion gerechnet:

Oktober: 7,7% p.a.
November: 26,8% p.a. (Wegen Cashback-Aktion)
Dezember: 13,2% p.a.

Im Oktober und Dezember lag die Rendite unterhalb des Zinssatzes. Grund sind die Verzüge. Wenn ein Kredit bis zur Rückkaufgarantie keine Zahlung tätigt, sammeln sich Zinsen für gleich 3 volle Monate an.
Da ich ja gerade aufgestockt hatte wegen der Cashback-Aktion, dauert es dementsprechend ein paar Monate bis die Rückkaufzinsen gutgeschrieben werden.
Deswegen erwarte ich für das erste Quartal eine erhöhte Rendite von etwa 17%. In den Quartalen danach dürften es weiterhin 14% Rendite sein, falls die Zinsen nicht sinken oder steigen.

Zur Zeit bin ich bei Lendermarket nur in die 14% Darlehen mit 30 Tagen Laufzeit aus Spanien investiert. Mein Account Value beträgt zur Zeit knapp 28.000€

Lendermarket bietet immer noch den 1% Bonus für neue Anleger an. Es gibt für alle Einzahlungen der ersten 60 Tage nach der Anmeldung diesen Bonus. Ich hatte den Bonus selber genutzt und 50€ Bonus erhalten da ich 5.000€ eingezahlt hatte. Den Bonus gibt es für neue Anleger und gilt für die ersten 60 Tage nach Anmeldedatum.

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Bondora Rendite

Bondora

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+6,0 % +22,2% +12,5 % -4,0 %
Rechner

Rendite in den letzten 12 Monaten: (p.a.)
+9,2 %   

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
-4,0 % +0,0 % +4,0 % +8,0 %

Da ich mein Investment bei Bondora erhöht habe mit dem Ziel die Zinsen zu verdoppeln, machen sich jetzt die Ausfälle bemerkbar. Da die meisten Darlehen in den ersten 12 Monaten nach Auszahlung ausfallen, sind die monatlichen Abschreibungen jetzt gestiegen.

Im 4. Quartal war meine Rendite negativ bei -4% p.a.
Bedeutet: Die monatlichen Abschreibungen durch Kreditausfälle waren höher als die erhaltenen Zinsen.

Da ich die ausgefallenen Kredite innerhalb von 10 Monaten sehr schnell komplett als Verlust abschreibe, wirkt sich dies stark auf die Rendite aus. Ähnlich ist dies bei der Plattform Finbee zu sehen. Dort sank die Rendite im Jahr 2019/2020 wegen Abschreibungen sehr stark. Nachdem fast alle Kredite abgeschrieben wurden, steigt die Rendite dann wieder an.

Ich könnte auch die Kredite, welche mit über 60 Tagen in Verzug geraten, gar nicht abschreiben. Aber ich möchte in der Realität bleiben und lieber zu frühzeitig abschreiben um auch für mich lieber zu konservativ gerechnet zu haben als am Ende ein böses Erwachen zu erleben.

Da sich über die vielen Jahre bei Bondora viele Ausfälle (Kredite mit mehr als 60 Tage in Verzug) bei mir angesammelt haben, sind aktuell bereits 89% aller Kreditausfälle (mehr als 60 Tage in Verzug) abgeschrieben.

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Finbee Rendite

Finbee Tschechien

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+4,6 % +10,0 % +18,8 % +34,3 %
Zunkunft

Rendite in den letzten 12 Monaten:
+16,9 %   

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
+23,0 % +23,0 % +23,0 % +23,0 %

Das 4. Quartal 2020 war das bisher beste Quartal mit 34,3% p.a.
Grund für die gute Rendite sind viele Zahlungen aus dem Inkasso. Meine Ausfälle sind gegenüber dem letzten Quartal gesunken.

Meine Abschreibungen:
Oktober: 356,88€ als Verlust abgeschrieben (Nun alle Kredite mit mehr als 60 Tage in Verzug komplett abgeschrieben)
November: -292,04€ negative Abschreibung (Die Ausfälle sind um 292,04€ gesunken. Deswegen zusätzliche Einnahme aus Inkasso-Zahlungen)
Dezember: -296,05€ negative Abschreibung (Die Ausfälle sind um weitere 296,05€ gesunken. Deswegen wieder zusätzliche Einnahme aus Inkasso-Zahlungen)

Rendite:
Oktober: 24,5% p.a.
November: 39,3% p.a.
Dezember: 39,1% p.a.

Im Oktober hatte ich noch über 300€ als Verlust abgeschrieben. Im November und Dezember sind die Darlehen, welche mit über 60 Tagen in Verzug sind gesunken. Da ich diese Kredite bereits in der Vergangenheit als Verlust abgeschrieben hatte, werden die Zahlungen als zusätzliche Einnahme verbucht. Nur deswegen konnte ich solch eine hohe Rendite erzielen.

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Omaraha Rendite

Omaraha

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+19,1 % +14,2 % +14,0 % +12,0 %
Rechner

Rendite in den letzten 12 Monaten:
+14,8 %   

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
+7,0 % +5,0 % +5,0 % +5,0 %

Im letzten Quartal des Jahres 2020 habe ich 12% Rendite p.a. erzielen können. Wie erwartet sinken die Renditen von Quartal zu Quartal.

Im Detail 2020:
1. Halbjahr 2020: 23% der Zinsen gingen für Ausfälle drauf
2. Halbjahr 2020: 44% der Zinsen gingen für Ausfälle drauf
Dezember 2020: 80% der Zinsen gingen für Ausfälle drauf

Ein Trend ist eindeutig erkennbar. Das ich noch so wenig Ausfälle hatte liegt aber auch daran das ich vor Corona noch aufgestockt hatte. Gerade diese Kredite brauchen ja einige Monate bis sie mit Verlust verkauft werden. Gerade im 2. Halbjahr 2020 und auch jetzt fallen diese Kredite vermehrt aus. Viele zahlen schon mehrere Monate nur die Zinsen und haben noch nicht 1 Cent getilgt. Hier ist es nur eine Frage der Zeit wann die ausfallen.

In 2021 werden die Ausfälle bei mir auf jeden Fall höher ausfallen als die Jahre zuvor. Sicherlich werden 50-100% der Zinsen für Ausfälle drauf gehen.
Wenn ganz blöd läuft dann sogar negativ. Eine negative Rendite für 2021 schätze ich aber als unwahrscheinlich ein.

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IUVO Group Rendite

Iuvo Group

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+10,5 % +66,5 % +14,5 % -11,0 %
Rechner

Rendite in den letzten 12 Monaten:
+20,1 %   

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
-100% -100% -100% -100%

Bei IUVO Group hatte ich bereits im 3. Quartal stark reduziert. Siehe den Bericht über das 3. Quartal.
Nun habe ich im 4. Quartal 2020 so gut wie alles abgezogen. Übrig auf der Plattform ist nur noch ein Monify Kredit, welchen ich nicht verkaufen kann in Höhe von 19,58€. Dieser Kredit ist schon mehr als 60 Tage in Verzug und wurde nicht von Monify zurück gekauft. Bedeutet ich schreibe diesen nun über die nächsten 9 Monate ab.

Eigentlich wollte ich 1 Jahr bei IUVO pausieren. Es gibt aber gerade eine neue Aktion bei IUVO Group mit 15€ Bonus für alle Anleger. Dazu muss man 500€ einzahlen und investieren. Diese Aktion gilt für alle Anleger, sowohl neue als auch bestehende Anleger. Das entspricht immerhin einem Cashback von 3%.

Ich habe mich noch nicht entschieden. Aber wenn ich bei der Aktion mitmache werde ich in iCredit und easycredit investieren. Die meisten anderen Kreditgeber sehe ich schwächer.

Jetzt auch bei IUVO Group investieren500€ einzahlen, investieren und 15€ Cashback erhalten

 

Moncera Rendite

Moncera

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2019 Q4 2020
+9,8 +9,7% +11,8 %
Zunkunft

Rendite in den letzten 9 Monaten: (p.a.)
+10,4 %   

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
+12,0 % +12,0 % +12,0 % +12,0 %

Das vierte Quartal lief sehr gut und ruhig bei Moncera. Ich bin nahe an die 12% Rendite rangekommen, obwohl ich die Sofort-Auszahlung im Dezember mit ca. 400€ getestet hatte. Also alles Kapital war angelegt und investiert. Dann habe ich für eine einmalige Gebühr von 0,5% an Moncera (bzw. Placet Group) Kredite verkauft. Ging alles sekundenschnell und ich konnte das Geld sofort auszahlen lassen.

Das Werbeversprechen der sofortigen Liquidität funktioniert natürlich nur in normalen Zeiten, siehe Bondora Go & Grow in diesem Jahr.
Kommt sowas wie im März 2020 wie die Corona-Krise und viele Anleger wollen gleichzeitig verkaufen wird das nicht funktionieren, denn auch die Placet Group hat nicht unendlich Liquidität.
Für mich aber eine sehr gute Anlagemöglichkeit. Zumal die Rendite bereits nach 2 Monaten besser ist als bei Bondora* Go & Grow.

Sehe ich kurzfristig eine gute Anlagemöglichkeit habe ich in normalen Zeiten schnell Zugriff auf das Kapital. Je nach Uhrzeit sogar in wenigen Minuten auf dem Bankkonto.
Wie das jetzt mit höheren Summen ausschaut ist jetzt die Frage. Aber die Placet Group hatte mitgeteilt das sie von Banken einen Kreditrahmen von 2 Millionen € bekommen haben und diesen zusätzlich nützen könnten um Anleger auszuzahlen.

Finanzberichte 2020
Die Placet Group (alle Kredite bei Moncera stammen von der Placet Group) konnte zwischen Januar 2020 bis einschließlich Oktober 2020 einen Gewinn von über 2,2 Mio. € einfahren. Im kompletten Jahr 2019 konnte die Placet Group einen Gewinn von 3,1 Mio. € erwirtschaften. Der auditierte Bericht 2019 von Ernst & Young kann hier eingesehen werden.
Der auditierte Finanzbericht für das Jahr 2020 der Placet Group ist ca. im Juni 2021 zu erwarten.
Ein Alleinstellungsmerkmal von der Placet Group sind die monatlichen Finanzreports. Bisher hat die Placet Group jeden Monat im Jahr 2020 Gewinn erzielt. Im Oktober 2020 hat die Placet Group 355.839 € Gewinn erzielt.

1-Klick Sofort-Ausstieg
Moncera bietet weiterhin einen Ein-Klick-Ausstieg an. In den ersten 14 Tagen kostet der Ausstieg nichts. So kann Moncera erstmal 2 Wochen getestet werden. Danach kostet der Ein-Klick-Ausstieg 0,5%. Wer also in normalen Zeiten das Geld von Moncera benötigt, erhält innerhalb von Sekunden das komplette Kapital zurück. Wie oben beschrieben habe ich den Sofort-Ausstieg im Dezember selber getestet und konnte in wenigen Sekunden zuvor fest investiertes Kapital gleich auszahlen lassen. Wenn natürlich alle Anleger zur gleichen Zeit aussteigen wollen wird es natürlich schwieriger auszusteigen.

Jetzt auch bei Moncera investieren30 Tage Rückkaufgarantie + 12% Zinsen + Ein-Klick- Ausstieg

 

HeavyFinance Rendite

HeavyFinance

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+8,3 % +6,7 %
Rechner

Rendite in den letzten 6 Monaten:
+7,5 %

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
+8,0 % +10,0 % +10,0 % +10,0 %

Neu in der Quartalsberichten ist HeavyFinance. Ich habe im Juni 2020 die erste Investition getätigt und im Juli 2020 die ersten Zinszahlungen erhalten. Der durchschnittliche Zins liegt oberhalb von 10%. Allerdings sind die Zahlungspläne bei HeavyFinance sehr individuell und unterschiedlich.

Manche Kredite zahlen monatlich Zinsen + Tilgung. Andere zahlen monatlich Zinsen und halbjährlich die Tilgung. Es gibt aber auch Fälle wo die erste Zinszahlung erst ein Jahr nach Kreditauszahlung geplant ist. Dies bedeutet das die Rendite in der ersten Zeit darunter leiden wird. Wenn dann später die Zahlung für ein ganzes Jahr Zinsen eintrifft, wird die Rendite dafür wieder umso höher ausfallen.

Dies ist auch der Grund warum die Rendite im 4. Quartal mit 6,7% p.a. so deutlich niedriger ausfällt als mein durchschnittlicher Zinssatz. Alle meine Kredite sind weiterhin nach Plan. Keine Verzugskredite bisher.

Jetzt auch bei HeavyFinance investierenInvestitionen in große Maschinen

 

Lenndy Rendite

Lenndy

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+12,0 % + 9,6 % +15,7 % +8,7 %
Rechner

Rendite in den letzten 12 Monaten:
+11,5 %   

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
-15,0 % -18,0 % -21,0 % -24,0 %

Es gibt keine so guten Neuigkeiten bei Lenndy.
Denn fast mein ganzes Portfolio ist jetzt im Januar mit mehr als 60 Tagen in Verzug. Diese Kredite sollten eigentlich zurückgekauft werden. Dies ist allerdings nicht passiert.

Stattdessen wurde am 23.12.20 die Investmentfunktion aufgrund eines möglichen Systemfehlers ausgesetzt. Das Lenndy-Team führt derzeit eine interne Inspektion durch. Sobald das System inspiziert und etwaige Unstimmigkeiten behoben wurden, werden die Aktivitäten wieder aufgenommen. Die geplante Dauer der Überprüfung ist bis zum 15. Januar 2021.

Die zweite negative Nachricht kam am 30.12.20:
Am 30.12.20 hat Lenndy bekannt gegeben das FirstFinance die Rückkaufgarantie nicht rechtzeitig aufgrund von Mangel an Betriebskapital bezahlen kann. Firstfinance plant die Emission von Anleihen, wodurch der Mangel an Betriebskapital verbessert werden soll.

Da ich nun erstmals Kredite mit mehr als 60 Tagen in Verzug habe, werde ich ab Februar jeden Monat 5% der ausstehenden Kreditsumme als Verlust abschreiben.

Wenn es FirstFinance es nicht schafft die Kredite zurückzukaufen wird die Rendite im 1. Quartal deutlich negativ werden. Eine Prognose ist schwer, da ich nicht weiß ob es Zahlungen geben wird oder nicht. Ich bin jetzt mal davon ausgegangen das es keine Zahlungen geben wird.

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Viventor Rendite

Viventor

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+2,1 % -100 % Keine Investments Keine Investments
Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2020 Q3 2021 Q4 2021
Kein Invest Kein Invest Kein Invest Kein Invest

Eigentlich wollte ich nur ein Jahr Pause bei Viventor machen und dann wieder im 2. Quartal 2021 beginnen zu investieren. Nun habe ich mich entschieden überhaupt nciht mehr bei Viventor einzusteigen.

Grund dafür sind die vielen Änderungen. Es gibt wohl wieder einen neuen CEO bei Viventor.
Es verbleiben weiterhin bei mir noch 152,11€ Investment bei Aforti. Diese wurden bereits von mir als Verlust abgeschrieben.

Im den nächsten Qurtalsberichten wird Viventor nicht mehr auftauchen. Außer es gibt Inkassoerfolge gegen Aforti und damit positive Meldungen.

 

NeoFinance Rendite

NeoFinance

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+0,0 % +0,0 % +0,0 % +0,0 %
Rechner

Rendite in den letzten 12 Monaten:
+0,0 %

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
+0,0 % +0,0 % +2,0 % +4,0 %

Die Ausfallsumme (mehr als 60 Tage in Verzug) bleibt bei mir bei NeoFinance stabil uns steigt seit einigen Monaten zumindest nicht mehr an.
Es gibt zwar weiter neue Ausfälle aber es kommen auch regelmässig Zahlungen vom Inkasso.

neofinance-zinsen+ausfaelle-2020

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Monestro Rendite

Monestro

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+0,0 % +0,0 % +0,0 % +0,0 %
Rechner

Rendite in den letzten 12 Monaten:
+0,0 %

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021 Q4 2021
+0,0 % +0,0 % +0,0 % +0,0 %

Weiterhin sind fast alle Kredite in meinem Portfolio ausgefallen.

 

Finbee Tschechien Rendite

Finbee Tschechien

Q1 2020 Q2 2020 Q3 2020 Q4 2020
+0,0 % +0,0 % +0,0 % +0,0 %
Rechner

Rendite in den letzten 12 Monaten:
+0,0 %

Zunkunft Prognose der nächsten Quartale:
Q4 2020 Q1 2021 Q2 2021 Q3 2021
+0,0 % +0,0 % +0,0 % +0,0 %

In der Quartals-Renditeberechnung bei Finbee Tschechien sind aktuell 55% aller Ausfälle abgeschrieben. Es ist zu erkennen das es nur sehr langsam voran geht. Ich habe nur noch einige wenige Kredite die noch nicht ausgefallen sind. Je länger die Kredite ausgefallen sind, desto geringer sind hier auch die Chancen noch etwas zu bekommen. Insgesamt sieht es so aus als hätte ich eine gesamt negative Rendite bei Finbee Tschechien erzielt. Obwohl es am Anfang relativ gut aussah fielen nach einigen bezahlten Raten viele Kredite reihenweise aus. In diesem Maße habe ich das bei anderen Plattformen noch nicht erlebt gehabt.

Hier habe ich den Fehler gemacht zu früh zu viel investiert zu haben. Besser wäre es gewesen es langsam angehen zu lassen und erstmal die Zahlungsmoral über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Die hohen Zinssätze und die guten Erfahrungen mit Finbee Litauen hatten mich dazu verleitet zu früh zu viel investiert zu haben.

Fazit:
Sehr gut gelaufen sind im vierten Quartal Finbee, Mintos und Lendermarket.
Bei Bondora und IUVO Group lief es nicht so gut.

Ausblick auf 2021:
2021 dürfte es genauso Gewinner und Verlierer Plattformen geben. Mit First Finance von Lenndy könnte mein erster Fall von eine Pleite eines Kreditanbahner werden. Finbee könnte mit einer der besten Renditen im Jahr 2021 abschneiden da nun bereits alles voll abgeschrieben ist und sicherlich noch ein paar Inkassozahlungen eintreffen werden.

 

Mein Ziel 2021: Eine P2P-Gesamtrendite nach Ausfällen von 12% erzielen

Kurz vor dem neuen Jahr habe ich mir nun für das Jahr 2021 ein neues Ziel gesetzt. Mein Ziel ist es im Jahr 2021 eine Gesamtrendite von 12% zu erzielen. Dies nach allen Kredit-Ausfällen, Plattformpleiten und Kreditgeberpleiten.

ziel2021-original

Meine bisherigen Jahresrenditen lagen in den letzten 10 Jahren bei der P2P-Anlage im Schnitt bei etwa 14,4%. Dieses Jahr, 2020, war wieder überdurchschnittlich gut.
Wir stehen nun kurz vor dem Jahreswechsel und keiner weiß wie das neue Jahr werden wird und was es bringen wird. Doch zunächst der Blick auf das aktuelle Jahr:

2020:
Das aktuelle Jahr 2020 werde ich wohl mit etwa 18% Rendite abschliessen. Diese Rendite hätte ich sofort am Anfang des Jahres unterschrieben. Allerdings war diese Rendite nur mit Einmaleffekten zu erreichen. Zum Beispiel mit den hohen Abschlägen auf den Zweitmärkten. Das wird sich in 2021 sehr wahrscheinlich nicht wiederholen. Außerdem bin ich im Laufe des Jahres hohe Risiken eingegangen. Ich rechne für das Jahr 2021 mit Kreditgeberpleiten und deutlich höheren Ausfallquoten. Das wird zwangsläufig die Rendite senken. Deswegen wäre ich mit 12% zufrieden. Sobald eine Plattform in Schwierigkeiten gerät, könnte dies Ziel von 12% schon nicht mehr zu erreichen sein. Je nachdem wie viel ich dort investiert habe.

Meine Strategie im Jahr 2021:
plaene
► Mehr kurz laufende Darlehen (Unter einem Jahr Laufzeit)

    Da wir immer noch in Europa fast überall im Lockdown leben, gibt es immer noch Unsicherheiten ob, wann, und wie diese Pandemie zu Ende gehen wird. Aufgrund dieser Unsicherheiten setze ich einerseits vermehrt auf kürzer laufende Darlehen. Hier kann ich schnell reagieren, indem ich ein Investitionsstopp setze. Dann fliesst das Kapital recht schnell wieder zurück.

► Weniger Payday Darlehen

    Ich sehe erhöhte Risiken bei Payday Kreditgeber. Also Anbietern von Darlehen mit nur 30 Tagen Laufzeit anbieten. Solche Darlehen möchte ich reduzieren.

► Weiterhin sehr lang laufende Konsumkredite

    Andererseits setze ich auch weiterhin auf sehr lang laufende Darlehen. Also 5 Jahre Laufzeit zum Beispiel. Dort sind die monatlichen Raten relativ klein und die Kreditnehmer könnten auch mehrere Monate mit weniger oder keinem Gehalt durchhalten und haben mehr Möglichkeiten.

► Weniger unbesicherte Konsumkredite

    In den letzten 10 Jahren habe ich fast nur in unbesicherte Konsumkredite an Privatpersonen investiert. Dies ändere ich gerade. Nun investiere ich mehr in besicherte Kredite und auch mehr in Unternehmensdarlehen.

Darlehensverwaltung
Weiterhin verwalte ich die Investitionen bei den Plattformen wo ich investiert bin:
Bondora, Finbee, Mintos, Omaraha, Lendermarket, Moncera, HeavyFinance, NeoFinance und vielen weiteren Plattformen.

Auch ein negative Rendite ist durchaus möglich
Nach den guten Renditen in der Vergangenheit rechne ich auch immer mit einem Jahr mit sogar negativer Rendite. Sollte eine Plattform ausfallen wo ich höher investiert bin, wird die Rendite schnell negativ durch die Abschreibungen, welche ich dann tätigen werde. Oder auch eine Pleite eines Kreditgebers, in welchen ich investiert habe, kann schnell zu negativen Monatsrenditen führen.
Die Gewinne der letzten Jahre müssen dann für die kommenden Verluste herhalten.

So berechne ich die Rendite bei einer Plattformpleite
berechnenIm Falle wo eine ganze P2P Plattform, aus welchen Gründen auch immer, die Rückzahlungen der Kreditnehmer nicht mehr an die Anleger weiterleitet, werde ich die ausstehende Kapitalsumme jeden Monat mit 5% als Verlust abschreiben. Nach 20 Monaten wäre dann die komplette Summe, welche ich auf der Plattform hatte, komplett als Verlust abgeschrieben.

Beispiel:

    01.01.2021: 10.000€ investiert auf einer Plattform
    10.01.2021: Die Plattform ist überraschend nicht mehr zu erreichen, und leitet die Zahlungen der Kreditnehmer auch nicht mehr an Anleger weiter. Das Kapital scheint verloren.
    Ich warte bis die Darlehen mehr als 60 Tage in Verzug sind.
    Am 10. März sind nun alle Darlehen mit mehr als 60 Tage in Verzug.
    Ab April 2021 schreibe ich nun jeden Monat 500€ (5% der ausstehenden Summe) als Verlust in der Renditeberechnung ab.
    Im November 2022 habe ich dann die komplette Anlagesumme bei der Plattform als Verlust abgeschrieben.
    Sollten danach noch Zahlungen zum Beispiel aus einer Insolvenz kommen, werden diese Zahlungen zu 100% als Einkommen gewertet da ich dieses Kapital ja schon zu 100% abgeschrieben habe.

Bisher habe ich noch keine Plattformpleite oder Kreditgeberpleite miterlebt. Dies gehört aber zwangsläufig bei einer P2P-Anlage mit dazu und muss natürlich einkalkuliert werden.

Chancen im Jahr 2021
Sicherlich wird es auch einmalige Rendite-Chancen geben. Also zum Beispiel Cashback-Aktionen. Das kann ich mir gut vorstellen in dem Fall das die Pandemie komplett zu Ende geht, das dann wieder sehr viel konsumiert werden wird. Dies könnte dazu führen das die Kreditnachfrage stark ansteigt. Die Kreditgeber könnten dann mit einmaligen Cashback-Aktionen für Anleger Anreize geben, höhere Summen auf einmal zu investieren.

kalenderNEU: Jetzt monatliche Updates zu meinem Ziel
Neu wird jetzt sein das ich monatliche Updates zu meiner P2P Gesamtrendite posten möchte. In diesen Artikeln plane ich meine monatlichen Renditen zu veröffentlichen und auch ein paar Details ob die Tendenz nach oben oder unten geht. Der erste Bericht wird dann bereits im Februar 2021 erscheinen, in welchem ich dann über die Monatsrendite im Januar schreiben möchte.

Eines steht fest: Hohe Renditeschwankungen
Die Monats-Renditen werden im Jahr 2021 sehr stark schwanken. Ich teste gerade eine neue Plattform, wo ich höhere Summen in einzelne Darlehen investiere. Dafür gibt es zwar hohe Zinsen, allerdings bleiben die meisten Kredite lange in Verzug. Das führt dazu das ich Verzüge von mehreren Monaten im Jahr 2021 erwarte. Im Idealfall werden diese Kredite mit mehreren Monaten Verzug dann doch abbezahlt. Dies könnte dazu führen das ein Monat mal nur 5% Rendite bringen wird, im nächsten Monat dann eventuell wieder 20% Rendite, weil der Kredit in Verzug abbezahlt wurde.

Meine Berichte im Jahr 2021:
Weiterhin wird es die Berichte über die Quartalsrenditen geben, bei denen ich meine Renditen bei vielen Plattformen veröffentliche. Allerdings nicht von allen Plattformen. Alle Plattformen werden nur in der Gesamtrendite bei den Monatsrenditen berücksichtigt. Die Quartalsberichte der einzelnen Plattformen gibt es nur quartalsweise, weil die Renditen bei den einzelnen Plattformen zu oft zu stark schwanken. Das könnte dann schnell ein zu positives oder zu negatives Bild abgeben.

Ich wünsche allen Lesern einen erholsamen Jahreswechsel und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2021!

 

Ziel 2020 verfehlt: Zinseinnahmen bei Bondora nicht verdoppelt

Am 2. Januar 2020 habe ich mir für dieses Jahr 2020 ein neues Ziel gesetzt. Nämlich bei Bondora aufzustocken und somit die Zinsen gegenüber 2019 zu verdoppeln. Damals konnte ich nicht wissen welches turbulente Jahr es mit der Corona-Krise werden wird.

bondora-2020-ziel

Trotzdem habe ich in 2020 deutlich mehr Zinsen bei Bondora als noch 2019 erhalten, da ich ja bereits Ende des Jahres 2019 und dann auch noch einiges in 2020 aufgestockt hatte. Zu einer Verdoppelung der Zinsen wird es aber nicht reichen.
Mit dem Stand von heute (23.12.2020) stehe ich aktuell bei 83% des Ziels. Aber dennoch ein Stück zu 100% entfernt. Trotzdem eine deutliche Erhöhung der Zinseinnahmen gegenüber dem Vorjahr, nur nicht ganz eine Verdoppelung.

Als im März 2020 die Corona-Krise in aller Munde war und der erste Lockdown fast weltweit eingeleitet wurde begann ein turbulentes Jahr, auch bei Bondora:

Ein turbulentes Jahr bei Bondora:

16. März 2020
Es werden nun deutlich weniger Kredite finanziert, weil Bondora höhere Auszahlungen von Bondora Go and Grow Anlegern feststellt.

19. März 2020
Ab 19. März 2020 werden Auszahlungen bei Go and Grow limitiert, da mittlerweile zu viele Anleger gleichzeitig bei Go and Grow auszahlen wollen. Anleger erhalten nun nicht sofort die gewünschte Auszahlsumme sondern jeden Tag einen Teil ausgezahlt.
Anleger bei Bondora Portfolio Pro können wie gewohnt alles nicht investierte Kapital vollständig auszahlen oder am Zweitmarkt an andere Anleger verkaufen.

Ab 24. März 2020
Ab jetzt stoppt Bondora die Neukreditvergabe in Finnland und Spanien komplett. Es gibt nur noch neue Kredite aus Estland. Das Kreditvolumen der neuen Kredite sinkt um 85% im Vergleich zu vor Corona.

11. Juni 2020
Seit dem 11. Juni zahlt Bondora Go and Grow wieder sofort alles Auszahlungen in voller Höhe aus. Es gibt keine Verzögerungen mehr. Alle Auszahlungswünsche wurden erfolgreich bearbeitet.
Auch während der limitierten Auszahlungen haben alle Go and Grow Anleger 6,75% Rendite erzielt.

9. September 2020
Bondora limitiert Einzahlungen bei Go & Grow auf 1000€ monatlich. Außerdem werden wieder in geringem Volumen neue Kredite aus Spanien und Finnland vergeben.

November 2020
Investitionen über Bondora Portfolio Pro werden immer schwieriger weil Bondora den Verteilungsschlüssel zu Gunsten von Go and Grow Anleger verschoben hat.

17.12.2020
Da es immer mehr Anleger gibt die Geld einzahlen und Bondora derzeit nicht so viel Volumen an Darlehen vergibt, werden die Go & Grow Einzahlungen auf maximal 400,00 EUR pro Monat begrenzt.

Bondora ist in der Corona-Krise erstmal auf Nummer sicher gegangen. Sie haben erstmal die Neukreditvergabe drastisch runtergefahren. Seit einigen Monaten erhöhen sie nun wieder die Kreditvergabe.

bondora-goandgrow-eigenschaften6,75Die Rendite von 6,75% ist seit dem Start von Bondora Go & Grow stabil geblieben. Es kann aber sein das wenn die Zuflüsse zu Bondora Go & Grow weiterwachsen das Bondora die Rendite absenkt.

Ich habe hauptsächlich über Bondora Portfolio Pro investiert. Aktuell gibt es hier auch Schwierigkeiten genug Kapital zu investieren. Gäbe es keine Corona-Krise hätte ich das Ziel wohl schon frühzeitig erreicht. Aber solche Ereignisse oder auch Wirtschaftskrisen sind Dinge die es einzukalkulieren gilt.

Das Jahr 2020 allgemein:
Alles in allem bin ich bisher ohne große Verluste durch dieses Jahr gekommen. Ich konnte, wie bereits in den Quartalsberichten beschrieben, von der Panik der anderen Anleger profitieren, da diese bereit waren mit hohen Verlusten zu verkaufen.
Dennoch rechne ich in 2021 mit den Nachwirkungen der weltweiten Pandemie auch auf die P2P-Anlage. Die Ausfallquoten dürften steigen und vor Anbahnerpleiten und Plattformpleiten ist niemand geschützt.

Viele Kreditnehmer haben ihren Job verloren oder verdienen weniger. Somit dürften auch die Inkasso Eintreibung länger dauern. All diese Einzelheiten werden wohl das Jahr 2021 genauso wie 2020 ein turbulentes Jahr werden lassen. Falls die Pandemie noch länger andauert und dazu auch noch größere Plattformen oder Anbahner in Schwierigkeiten kommen, dürfte es ein schwaches Jahr 2021 werden.

Das waren meine Ziele in den vergangenen 10 Jahren:

Meine P2P-Anlage Ziele:
2011: 4% Rendite bei Auxmoney nach Ausfällen erzielen —> Geschafft ✔
2012: 4% Rendite bei Auxmoney nach Ausfällen erzielen —> Geschafft ✔
2013: 4% Rendite bei allen P2P-Plattformen nach Ausfällen zu erzielen —> Nicht geschafft ✘
2014: 700€ Einnahmen bei Bondora pro Monat erzielen —> Geschafft ✔
2015: Insgesamt mehr als 1.000€ Zinsen pro Monat durch P2P erzielen —> Geschafft ✔
2016: Insgesamt mehr als 2.000€ Zinsen pro Monat durch P2P erzielen —> Geschafft ✔
2017: Mehr als 20% Rendite nach allen Ausfällen erzielen —> Geschafft ✔
2018: Mehr als 3.000€ Zinsen pro Monat bei Finbee erzielen —> Geschafft ✔
2019: Insgesamt 100.000€ an Zinsen bei Finbee zu erreichen —> Geschafft ✔
2020: Zinsen bei Bondora verdoppeln gegenüber dem Jahr 2019 —> Nicht geschafft ✘
2021: Das Ziel für 2021 wird am 30.12.2020 veröffentlicht

Ein neues Jahres-Ziel für das Jahr 2021 plane ich am 30.12.20 zu veröffentlichen.

In den nächsten Wochen sollen weitere Berichte erscheinen:

    ▶ Ergebnisse des 4. Quartals 2020 – Meine Rendite bei Mintos, Bondora, Finbee, Lendermarket und weiteren Plattformen
    ▶ Rückblick: So lief das Jahr 2018 – Meine Renditen für jeden Monat 2018 nach allen Ausfällen
 

Rückblick: Meine P2P Gesamt-Rendite im Jahr 2017 (21,7%)

Entscheidend für die gute Rendite von 21,7% im Jahr 2017 war eine Verdoppelung der P2P-Anlage Kapitalsumme, geringe neue Kreditausfälle, Handel an Zweitmärkten und Cashback-Aktionen. Der Ausblick auf das Jahr 2018 trübt sich aber ein. Eine Rendite von über 20% ist nicht zu erwarten.

Im Jahr 2017 habe ich die zweitbeste Rendite bei der P2P-Anlage erzielen können und dürfen. Die Rendite war nur im Nachkommabereich geringer als im Jahr 2016, dem bisher Besten Jahr in der P2P-Anlage. Natürlich berechne ich auch weiterhin Kreditausfälle, Plattformpleiten und Kreditanbahner-Pleiten in die Renditeberechnung mit ein.

Die folgenden Renditen sind Netto-Renditen. Um die Renditen besser zu vergleichen sind alle monatlichen Renditen aufs Jahr gesehen, also annualisiert:

Meine P2P-Rendite im Jahr 2017 nach Ausfällen
Meine P2P-Rendite im Jahr 2017 nach Ausfällen
Monatliche Renditen: (p.a.)
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
19,9% 20,7% 23,8% 20,2% 22,6% 22,6% 24,9% 19,6% 16,1% 1,1% 39,2% 29,3%
Rechner

Rendite im Jahr 2017 (p.a.)
+21,7%

Nach dem Rekordjahr 2016 nochmals eine sehr hohe Rendite im Jahr 2017
Im Jahr 2017 konnte ich mit 21,7% eine erstaunlich hohe Rendite erzielen. Damit lag war die Rendite genau so hoch wie auch im Jahr davor in 2016.

1. Halbjahr im Vergleich zum 2. Halbjahr
Die Renditen der Jahreshälften sind fast identisch.
Im ersten Halbjahr 2017 lag die Rendite bei 21,6% p.a.
Im zweiten Halbjahr lag die Rendite bei 21,7% p.a.

Oktober 2017: +1,1% Rendite p.a.
Der Oktober war sehr schwach weil ich bei Bondora sehr viele Ausfall-Kredite mit Abschlag verkauft habe. Dabei handelte es sich um Ausfallkredite aus Spanien und Finnland. Ich hatte festgestellt das die Abschläge auf dem Zweitmarkt deutlich niedriger waren als noch Monate zuvor. Dann habe ich mich entschieden mich von allen spanischen Ausfallkrediten und von vielen Ausfallkrediten aus Finnland zu trennen und diese mit Verlust zu verkaufen. Deswegen gab es im Oktober gerade nur 1,1% Rendite p.a.

November 2017: +39,2% Rendite p.a.
Die verkauften Ausfallkredite bei Bondora im Oktober haben meine Ausfallsumme verringert. Da ich diese Ausfallkredite schon zu einem großen Teil über die Monate abgeschrieben hatte, hatte ich nun im November eine positive Abschreibung.

Einfach ausgedrückt: Da ich im Oktober einen Haufen Ausfallkredite verkauft habe, hatte ich im November Kapitalzuwachs von Darlehen die ich bereits in den Monten zuvor zu einem großen Teil abgeschrieben hatte. Deswegen resultiert die sehr hohe Rendite im November.

Dezember 2017: 29,3% Rendite p.a.
Diese hohe Rendite im Dezember kommt von einer 5% Cashback Aktion bei Mintos bei Mogo Darlehen. Wer in lange laufende Mogo Darlehen investiert hat, hat einmalig 5% Cashback noch im Dezember erhalten.
Durch diese Aktion habe ich zwar einen hohen Cashback Betrag in 2017 erhalten, allerdings mir damit viele niedrig verzinste und langlaufende Kredite ins Portfolio geholt.

Der durchschnittliche Zinssatz sinkt deutlich um fast 5%!
sinkende-zinsen2017

Im Schnitt erhalte ich am Ende des Jahres 2017 25,5% an Zinsen. Der Wert ist aber gegenüber dem Vorjahr deutlich um fast 5% gesunken.

Renditeschwankungen im Jahresverlauf wieder deutlich gestiegen
recordDie monatlichen Renditeschwankungen sind 2017 wieder gestiegen. Grund dafür sind Cashbackaktionen und Zweitmarktaktionen. Der Unterschied vom Besten zum Schlechtesten Monat lag 2017 bei 38,1%. Dies allerdings nur weil ich alle spanische Ausfallkredite und viele finnische Ausfallkredite mit Abschlag verkauft hatte. Dabei handelte es sich um eine einmalige Aktion.

20 aktive Plattfomen
recordBei manchen Plattformen bin ich komplett ausgestiegen, bei anderen neu eingestiegen. Altiv bin ich bei 20 P2P Plattformen investiert.

Deutliche Aufstockung innerhalb des Jahres
Durch viele Einzahlungen habe ich am Ende des Jahres mehr als doppelt so viel Kapital bei P2P Plattformen als noch am Anfang des Jahres.

Hauptsächlich unbesicherte Konsumentendarlehen
Ich investiere weiterhin hauptsächlich in unbesicherte Konsumentendarlehen. Also Kredite für den privaten Konsum. Kreditnehmer schulden damit mehrere Kredite um, kaufen sich vom Kreditbetrag Möbel oder benutzen es für einen Umzug.

Meine P2P-Anlage Rendite im Vergleich zum MSCI World:
Im Jahr 2017 lag die Rendite beim MSCI World Index (inklusive Ausschüttungen) bei 7,5%. Im Vergleich dazu hatte ich die Möglichkeit eine Rendite von 21,7% zu erzielen.

rendite-vergleich-2017-p2p-rendite zu- msci-world

Quelle: Meine P2P-Anlage Rendite im Vergleich zum MSCI World Index (inklusive Reinvestiton der Ausschüttungen) Quelle: Justetf.com

Der Stand am Ende des Jahres 2017 sieht so aus:

    Meine P2P Rendite: Von 100 Punkten auf jetzt 276 Punkte
    MSCI World: Von 100 Punkten auf jetzt 212 Punkte

 

Mein Portfolio Ende 2017:


Der durchschnittliche Zinssatz ist von 30,3% am Anfang des Jahres auf 25,5% bis zum Ende des Jahres stark gesunken.

Anzahl der aktiven P2P-Plattformen:
20  

Durchschnittlicher Zinssatz:
25,5%  

Die Plattformdiversifikation bleibt in einem sehr guten Bereich. Ende 2017 bin ich schon auf 20 verschiedenen P2P Plattformen investiert (Aktive Plattformen ab 1€ ausstehende Investition). Allerdings ist die Verteilung immer noch nicht gleichmässig und somit noch nicht optimal. Ich habe einige Plattformen übergewichtet.

 
 
 
 
 

Weiterhin bin ich in deutlich über 1000 verschiedene Darlehen investiert. Die Kreditdiversifikation ist weiterhin im perfekten Bereich. Damit ist eine optimale Kredit-Diversifikation erreicht.
 
 
 
 
 
Sofort Liquidierbar sind bei mir 88% des Kapitals. Natürlich müsste ich auch teilweise Abschläge in Kauf nehmen, falls ich diese 88% der P2P-Investitionen verkaufen würde.

Weitere Daten:

Kredite ohne Sicherheiten
80%  

Kredite mit Sicherheiten: (z.B. Immobilie, PKW)
20%  

   

Privatkredite:
97%  

Geschäftskredite:
3%  

   

Ohne Rückkaufgarantie:
77%  

Mit Rückkaufgarantie:
23%  

Mein Portfolio am 31.12.2017:

Kredite mit mehr als 60 Tagen Zahlungsverzug:

5,1%

Anteil der bereits als Verlust abgeschriebenen Kredite

92,9%

Bei einem Portfolio von 10.000€ würde es dann so aussehen:

10.000€ investiert.
510€ mehr als 60 Tage in Verzug.
473,79€ bereits als Verlust abgeschrieben und in der Renditeberechnung berücksichtigt.

Da ich im Laufe des Jahres die Investitionssumme in P2P Kredite mehr als verdoppelt habe, bleiben Kredite mit über 60 Tagen Zahlungsverzug prozentual relativ klein. Anders sieht es aus wenn ich die Investitionssumme nicht mehr erhöhen würde. Deswegen sind die Zahlen noch etwas verzerrt.

Außerdem habe ich mich, wie weiter oben beschrieben, viele Darlehen welche in Verzug waren bei Bondora verkauft. Dies hat auch dazu beigetragen das die Ausfallkredite prozentual gesunken sind.

Zum Jahresende sind 5,1% aller Darlehen mit mehr als 60 Tage in Verzug. Diese Ausfälle wurden bereits schon zu knapp 93% in der Renditeberechnung als Verluste miteinbezogen. Nur 15% der erhaltenen Zinsen gehen für Zweitmarktverluste und monatliche Abschreibungen von der Rendite weg.

Prognose 2018: Rendite sinkt um 4,8% auf ca. 16,9%
Da der Durchschnittszins bei mir innerhalb eines Jahres um 4,8% gesunken ist, ist auch mit einer niedrigeren Rendite für das Jahr 2018 zu rechnen. Sollte es keine Plattformpleiten, Anbahnerpleiten und sonst keine großen negativen Auswirkungen geben, ist mit einer Rendite von etwa 16,9% zu rechnen.

Im Januar 2021 kommt dann der Rückblick auf das Jahr 2018 und meine erzielte Gesamtrendite nach allen Ausfällen.

    Rückblick auf das Jahr 2011
    Rückblick auf das Jahr 2012
    Rückblick auf das Jahr 2013
    Rückblick auf das Jahr 2014
    Rückblick auf das Jahr 2015
    Rückblick auf das Jahr 2016
    Rückblick auf das Jahr 2017
    Januar 2021: Rückblick auf das Jahr 2018
    Februar 2021: Rückblick auf das Jahr 2019
    März 2021: Rückblick auf das Jahr 2020

Alle monatlichen Renditen sind übersichtlich auf der Portfolio Seite zu finden –> Portfolio

 

2 Jahre Investment bei NeoFinance – Mein Portfolio 2020

neofinance-logoGenau vor einem Jahr habe ich zum letzten mal über mein Portfolio bei NeoFinance berichtet. In den letzten 12 Monaten ist Einiges passiert. Während der Corona-Krise habe ich keine Einzahlungen aber auch keine Auszahlungen bei NeoFinance getätigt. Ich habe es einfach weiter laufen lassen. Auch habe ich keine Kredite auf dem Zweitmarkt gekauft oder verkauft.

So sieht mein Dashboard jetzt aus:
neofinance-dashboard-2020-12

    Die Rendite (XIRR) wird mit 10,19% pro Jahr angegeben.
    Mein durchschnittlicher Zinssatz beträgt 22,0%.

Einmalig 2.000€ investiert
Im Jahr 2018 habe ich 2.000€ eingezahlt und seither alles reinvestiert. Aus den 2.000€ sind mittlerweile durch Zinsen 2.603€ geworden (2564€ + 39€). Aber das bedeutet natürlich keine 603€ Netto-Gewinn, sondern davon müssen noch die Kreditausfälle abgezogen werden. Ich habe aktuell eine Summe 1216,82€ mit Darlehen die mehr als 60 Tage in Verzug sind. Natürlich sind diese Darlehen nicht alle verloren, sondern davon wird in den nächsten Monaten und Jahren hoffentlich noch eine Menge eingetrieben werden können.

Sehr große Unterschiede je nach Rating
Diese Daten gibt es auf der allgemeinen Statistikseite von NeoFinance:
neofinance-portfolio-statistik
Es gibt sehr große Unterschiede bei den Verzügen je nach Rating. Bei Rating A sind nur 6,9% aller aktiven Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug. Bei B Rating sind die Verzüge schon deutlich höher bei 22,8%. Bei C Rating liegen die Kredite in Verzug sogar bei 43,9%.

Natürlich gibts bei A-Rating auch weniger Zinsen. Aktuell 9,6%. Aber wer weniger Risiko eingehen will und nur in A Rating Kredite investiert wird deutlich weniger Ausfälle haben.
Ich selber habe fast nur in die riskantesten Darlehen investiert. Fast alles C-Darlehen mit 20% oder mehr Zinsen.

Ausfälle gegen Zinsen:
An jedem letzten Tag im Monat tracke ich die Werte der Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug. Ende November hatte ich 1.143€ Darlehen mit mehr als 60 Tage in Verzug.
neofinance-zinsen+ausfaelle-2020
Ganz gut zu sehen: Am Anfang steigen die Verzugskredite sehr steil und stark an. Nach etwa 2 Jahren Investition haben sich die Ausfälle bei mir stabilisiert. Bedeutet es gibt immer noch neue Ausfälle aber es kommt auch mehr Geld vom Inkasso zurück.

Nutzung des Provision Funds
Es gibt ja auch die Möglichkeit Kredite an den Provision Fund zu verkaufen. Ich halte von der Idee allerdings aktuell nichts. Gerade wenn jetzt mehr Kredite ausfallen weil nun auch Kreditnehmer mit besserer Bonität kurzfristig Zahlungsschwierigkeiten bekommen behalte ich diese Darlehen lieber und warte etwas länger auf die Zahlungen.

Mein Auto-Invest bleibt aktiv
Den Auto-Invest habe ich ab 20% Zinsen eingestellt. Das Gebot habe ich auf 10€ eingestellt. Aktuell ist die Kreditnachfrage niedriger. Normalerweise ist das verfügbare Kapital immer unter 10€. Jetzt hat sich etwas angesammelt.

Wie geht es weiter?
Ich werde bei NeoFinance erstmal alles so weiter laufen lassen. Ich plane keine Auszahlungen aber auch noch keine Einzahlungen. Wenn ich sehe das die Ausfälle auch in den nächsten Monaten stabil bleiben oder sogar sinken bin ich wieder positiver gestimmt. Sollten die Ausfälle jedoch weiter ansteigen werden das wohl die Folgen der Corona-Krise sein. Kreditnehmer verlieren öfters den Job, haben weniger Einkommen und damit mehr Schwierigkeiten Kredite zurück zu zahlen.

Realistische Portfolio Bewertung
Neu bei NeoFinance ist die persönliche Netto Portfolio Berechnung:
neofinance-2020-net-portfolio

    Hier berechnet NeoFinance den aktuellen Portfoliowert. Je länger die letzte Zahlung in der Vergangenheit liegt, desto mehr wird ein Darlehen abgeschrieben.

Liegt die letzte Zahlung eines Darlehens 100 Tage in der Vergangenheit berechnet NeoFinance nur noch 70% der ausstehenden Summe des Darlehens in das Portfolio mit ein.
Ist die letzte Zahlung eines Kredits bereits mehr als 2 Jahre her (>720 Tage) dann wird nur noch 10% der ausstehenden Summe in das Nettoportfolio eingerechnet.

Dies ist eine interessante für mich neue Nettoportfolio Berechnung. Mit dieser Berechnung kommt NeoFinance bei mir auf 10,19% Rendite pro Jahr trotz Corona-Krise. Jedoch ist natürlich zu beachten das sich die Folgen der Corona-Krise erst in 1-2 Jahren so richtig auf diese Renditeberechnung auswirken werden.

Renditeprognose:
Eine positive Rendite sehe ich für mich als relativ sicher, da in Litauen das Inkasso in der Regel sehr gut funktioniert. Ob es an die 10% Rendite pro Jahr herankommt, welche NeoFinance mir anzeigt, wird sich zeigen.

Interessenkonflikt: Ich bin als Anleger bei NeoFinance in Kredite investiert. Ausserdem besitze ich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels selber Unternehmensanteile von NeoFinance. Wenn sich jemand über meinen Link bei NeoFinance anmeldet, erhalte ich eine kleine Provision.

 
 
 
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