12.03.2018: "Twino" und "Varks.am" in die Darlehens-anbahner-liste hinzugefügt.

Neuer Anbieter bei Mintos – DEBIFO stellt neues Investment-Produkt bereit

mintosAb heute erweitert die Peer-to-Peer-Kreditplattform Mintos ihre Investment-Angebote durch den Start einer Kooperation mit DEBIFO, dem führenden Factoring-Anbieter in Litauen. Die Kooperation macht Investitionen in Rechnungen möglich, die von kleinen und mittleren Unternehmen an große Konzerne ausgestellt wurden.

„Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen im Baltikum ist der fristgerechte Eingang von Kundenzahlungen für die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs unbedingt erforderlich. Während viele dieser Unternehmen große, verlässliche und stabile Kunden haben, setzen diese normalerweise Zahlungsfristen von bis zu 60 Tagen oder mehr an, was das Überleben für kleine Betriebe schwer macht“, so Martins Sulte, CEO der Peer-to-Peer-Kreditplattform Mintos, der die Kooperationsvereinbarung mit DEBIFO begrüßt.

Das Mintos-Management geht von einem hohen Anlegerinteresse an diesem Investmentprodukt aus. „Die meisten dieser offenen Rechnungen sind an stabile Großunternehmen gerichtet, was bedeutet, dass das Risiko relativ gering ist. Ein anderer Punkt, der Investoren gefallen wird, sind die kurzen Rückzahlungsfristen“, so Martins Sulte weiter.

debifo

DEBIFO finanziert bis zu 90% des gesamten ausstehenden Rechnungsbetrags, der 30.000 € nicht überschreiten darf. Im Durchschnitt liegen die Rechnungsbeträge im Bereich von 5.000 bis 10.000 €. In den meisten Fällen beträgt die Zahlungsfrist 30 oder 60 Tage.

Die geschätzte Nettojahresrendite für Investments in von DEBIFO finanzierte Rechnungen liegt bei etwa 13%. Die tatsächlichen Renditen können davon abweichen und sind abhängig von der Risikoeinstufung.

DEBIFO-Kunden sind in verschiedenen Branchen aktiv, etwa in Herstellung von und Handel mit Chemieprodukten, Handel mit Industrieanlagen, Getränkeherstellung, Handel mit Sanitätsartikeln, medizinischen Dienstleistungen, Forst- und Bauwirtschaft. Die meisten Unternehmen nutzen DEBIFOs Dienstleistungen, um das Wachstum ihres Geschäfts zu finanzieren oder einen stabilen Ertragsfluss sicherzustellen. Kunden wählen DEBIFO wegen der schnellen Finanzierungsentscheidungen, konkurrenzfähiger Gebühren und der transparenten Preisgestaltung.

„Wir sehen, wie sich Peer-to-Peer-Kreditplattformen als wichtige alternative Finanzierungsquellen für Finanzmarktteilnehmer entwickeln. Indem wir uns der Mintos-Plattform anschließen, haben wir die Gelegenheit, unsere Kapitalstruktur zu diversifizieren. Zugleich freuen wir uns, das erste Unternehmen seiner Art zu sein, das Privatpersonen die Möglichkeit bietet, in von kleinen und mittleren Betrieben ausgestellte, offene Rechnungen zu investieren“, sagt DEBIFO-CEO Justas Saltinis.

Hier die Übersicht nach Krediten und Länder bei Mintos:

Länder und Kredite bei Mintos Lettland Estland Litauen Georgien
Mit Immobilien besicherte Kredite (Hipocredit)
Mit Fahrzeugen besicherte Kredite (Mogo Finance) mit Rückkaufgarantie
Kredite an Unternehmen (Capitalia) teilweise mit Rückkaufgarantie
Unbesicherte Kredite mit Rückkaufgarantie (Creamfinance)
Mit Immobilien besicherte Kredite an Unternehmen (Mano Unija)
Rechnungsfinanzierung (DEBIFO)

Mintos ist eine Peer-to-Peer-Kreditplattform, die Investoren und Kreditnehmer zusammenbringt, indem sie Nicht-Bank-Kreditgebern das Peer-to-Peer-Modell zur zusätzlichen Finanzierung anbietet. Mintos ist seit Januar 2015 aktiv. Anleger, die Mintos nutzen, können in Darlehen investieren, die an Privatpersonen mit Immobilien oder Fahrzeugen als Sicherheit vergeben wurden, in kurzfristige ungesicherte Darlehen, Geschäftskredite und Unternehmensrechnungen. Derzeit sind mehr als 3.850 Investoren aus 32 Ländern auf der Plattform registriert. Anleger haben über einen Zeitraum von weniger als einem Jahr mehr als 10 Millionen Euro in auf der Plattform verfügbare Darlehen investiert. Die Darlehen wurden in Lettland, Litauen, Estland und Georgien vergeben.

 

Kommentare: 4

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Hallo,

Ich habe ein Frage allgemeiner Art an dich. Wie steht es mit der Sicherheit für Anleger bei Insolvenz einer Plattform? Oder anders gefragt, treten die Plattformen als Vermittler der Kredite und die Investoren haben direkte Forderungen an die jeweiligen Kreditnehmer oder ist die Plattform zwischengeschaltet und man hat nur Zugriff auf die Insolvenzmasse der Plattform im Falle einer Pleite?

Danke und Grüße Marc

 

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Hallo Marc,

bei den meisten Plattformen, wie auch bei Mintos, hast du als Anleger eine direkte Forderung an den Kreditnehmer. Dies ist erstmal eine gute Nachricht. Allerdings muss man sich klar machen was passiert wenn eine Plattform pleite geht. Die Frage ist nur: Wer treibt, ab der Pleite, das Geld von den Kreditnehmern ein und wer übernimmt die Verwaltung und die Kosten die regelmässig anfallen.

Wir als mehrere kleine Anleger werden es nicht schaffen unsere kleinen Anteile ab zum Teil 5 Euro z. B. selber in fernen Ländern einzutreiben.

Deshalb gilt: Je größer die Plattform,d.h. je mehr Kreditvolumen bereits vermittelt wurde, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Firma bereit erklärt, bestehende Forderungen zu übernehmen und das zu einem guten Preis.

Bei Betrug, so wie bei Trustbuddy, hilft natürlich alles nichts. Da ist es egal wer jetzt gegen wen eine Forderung hat. Dann ist das Geld sowieso weg, bzw. es hat jemand anderer.

Dies alles ist jetzt sehr allgemein geschrieben und gilt nicht für Mintos, sondern für alle P2P Plattformen.

Grüsse Andreas

 

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Andreas,

Wie lässt sich ein Betrugsfall wie Trustbuddy abwenden? Warum sind Sie aus Mintos ausgestiegen?

Gruß
Daniel

 

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    Hallo Daniel,

    ein Betrugsfall wie bei Trustbuddy ist nur schwer abzuwenden, aber man kann auf gewisse Dinge achten: Zum Beispiel die Regulierung. Bondora wird bereits von der FCA aus Großbritannien reguliert und muss gewisse Mindeststandards einhalten, welche auch regelmässig kontrolliert werden. Auch Mintos hat bereits einen Antrag bei der FCA gestellt, aber hier dauert es noch weil noch viele in der Warteschlange sind.
    Aussderdem spielt die Transparenz einer Plattform eine Rolle die es im Falle von Trustbuddy nicht gegeben hat: Also da war es so, dass man einfach Geld eingezahlt hat und man hatte selber keine richtige Wahl wohin das Geld gehen soll. Auch aus diesem Grund habe ich nie bei Trustbuddy investiert. Und vor allem ganz wichtig wenn man mehr grössere Summen in P2P-Kredite anlegt auf mehrere Plattformen zu verteilen. Trustbuddy Anleger werden wohl mit mindestens 25% Verlust aus der Geschichte gehen. Also vorraussichtlich zumindest kein Totalverlust.

    Bei Mintos hatte ich nur zwischenzeitlich eine Investitionspause eingelegt. Bin aber wieder seit Juni 2016 investiert. Ich muss sagen das Mintos meiner Ansicht nach sehr gute Arbeit leistet. Ich erwarte das die Zinsen auch bei Mintos, besonders bei den besicherten Krediten und mit Rückkaufgarantie, noch deutlich fallen werden. Ob ich dann noch bei einstelligen Zinssätzen weiter investiere weiss ich noch nicht.

     

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