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16,0 % Rendite im April 2026 (P2P-Rendite Update)

Die Rendite ist — wie immer nach Ausfällen und Abschreibungen — die Nettorendite des P2P-Portfolios.

Die Prognose für den Monat April 2026 lag bei 11-16 %. Mit 16,0 % lag ich im oberen Bereich meiner Erwartung.

Meine bisherige P2P-Gesamtrendite und eine Prognose für die nächsten Monate

Die letzten 3 Monate:

Februar 2026:

März 2026:

April 2026:

+16,2 %

+13,4 %

+16,0 %

Rechner

Gesamtrendite in den letzten 3 Monaten:

+15,2 % p.a.   

Zukunft Rendite-Prognose der nächsten Monate:

Mai 2026: Juni 2026: Juli 2026:

13-18 %

13-18 %

12-17 %

Die Gesamtrendite der letzten 3 Monate ist auf 15,2 % p.a. leicht gesunken.
In den nächsten Monaten rechne ich mit Renditen zwischen 12 % und 18 %.

Hier sind alle Monatsrenditen seit 2011 übersichtlich aufgelistet.

Auszug meiner P2P-Einnahmen im April 2026 (Auswahl, nicht vollständig):

Einnahmen im April 2026:

P2P PlattformBrutto-EinnahmenAbschreibung
im April 2026
Netto-Einnahmen
Namenlose Plattform 2.271,52 € -90,00 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
90,00 €
+2.181,52 €
finbee +541,69 € +159,57 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
10.718,28 €
+701,26 €
Devon +625,70 € -0,00 € +625,70 €
'Ventus Energy +595,76 € -0,00 € +595,76 €
Mintos +557,61 € -2,95 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
22,56 €
+554,66 €
Indemo +212,20 € -0,00 € +212,20 €
Nectaro +166,27 € -0,00 € +166,27 €
Lendermarket +155,65 € -0,00 € +155,65 €
Asterra Estate +132,90 € -0,00 € +132,90 €
Stock.Estate +109,67 € -0,00 € +109,67 €
Omaraha +167,64 € -0,00€
(Abschreibungen)

-67,51 €
(Kreditverkäufe mit Verlust
durch Omaraha)
+100,13 €
Hive5 +58,63 € -0,00 € +58,63 €
Afranga +56,64 € -0,00 € +56,64 €
Modena +19,77 € -0,00 € +19,77 €
Bondster +0,35 € +0,43 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
1.058,73 €
+0,78 €
'Income +0,00 €
-0,00 € +0,00 €

Neue Bestwerte hatte ich bei Devon, Hive5, Afranga und Stock.estate, denn noch nie hatte ich bei diesen Plattformen in einem Monat so viele Zinsen erhalten. Sehr gut lief der April auch bei Finbee, denn seit fast 2 Jahren hatte ich nicht mehr so viele Einnahmen in einem Monat.

2.181 € Einnahmen auf der noch nicht veröffentlichten Plattform

Am meisten Einnahmen konnte ich im April 2026 bei einer Plattform erzielen, deren Namen ich demnächst veröffentlichen werde. Ganze 2181,52 € an Einnahmen konnte ich im April 2026 bei dieser P2P-Plattform erzielen.

90 € habe ich im April als Verlust abgeschrieben, da es Kredite gab, die mit mehr als 60 Tagen in Verzug gekommen sind. Ich werde voraussichtlich in den nächsten Wochen einen Artikel über diese Plattform veröffentlichen, bei der ich 6-stellig investiert bin.

Erstmals seit mehr als 6 Jahren weniger als 10.000 € ausgefallene Kredite bei Finbee

Seit fast 11 Jahren investiere ich bei Finbee* in unbesicherte Konsumkredite aus Litauen. Da ich zu meinem Hochpunkt über 170.000 € investiert hatte, erreichten im Jahr 2020 die Kreditausfälle einen Rekord von über 30.000 €. Nun haben sich meine Kreditausfälle zum ersten Mal seit über 6 Jahren die die 10.000-€-Grenze unterschritten.

Ich lasse keine neuen Ausfälle zu, indem ich Kredite in Verzug auf dem Zweitmarkt an andere Anleger verkaufe. Dafür muss ich zwar Verluste hinnehmen, habe dafür aber ein sauberes Portfolio mit einem Durchschnittszins von über 17,9 %.

So haben sich meine Kredite in Verzug mit mehr als 60 Tagen in den letzten 10 Jahren entwickelt:

Zusätzlich verkaufe ich auch Kredite, die sich schon mehrere Jahre in Verzug befinden. Bei solchen Fällen muss ich schon höhere Abschläge anbieten, damit andere Anleger mir diese Kredite abkaufen.

Mein Ziel ist es, bei Finbee meine Ausfälle weiter zu verringern. Vielleicht schaffe ich es wirklich auf 0 €. Dann hätte ich ein wirklich sauberes Portfolio.

In meiner Renditeberechnung rechne ich sehr pessimistisch, denn ich schreibe Kredite innerhalb von 10 Monaten als Verlust ab, sobald diese seit 60 Tagen in Verzug sind.

In der Renditeberechnung habe ich diese Kredite schon vor vielen Jahren zu 100 % als Verlust abgeschrieben und freue mich jetzt, wenn ich Kredite für weniger Discount verkaufen kann. Das war der Hauptgrund, warum ich im Jahr 2019 so eine schlechte Rendite von nur 6,9 % mit meinem gesamten Portfolio erzielt habe, weil die Abschreibungen bei Finbee sehr hoch waren.

Nirgendwo anders habe ich so viele Zinsen erhalten wie bei Finbee. Neue Anleger erhalten über diesen Link* 1,5 % Bonus auf alle Investments der ersten 60 Tage.

Ich habe mein Portfolio im April 2026 bei Devon verdoppelt

Im April 2026 habe ich 500 € Cashback bei Devon* erhalten. Es lief eine 5 % Cashback-Aktion in der ich 10.000 € investiert habe. Vor der Aktion war ich mit etwa 10.000 € investiert, und aktuell bin ich mit 20.089 € bei Devon investiert.

Über die Gründe der Verdoppelung meines Portfolios habe ich in diesem Artikel geschrieben.

Die Gründe sind:

  • Sehr günstige Bankfinanzierung von 6,35 % Zinsen pro Jahr beim Projekt „Terbatas Loft“ erhalten.
  • Vergabe des Darlehens zeigt gründliche Prüfung der BluOr Bank vom Projekt.
  • Gute Verteilung: Senior Bank Finanzierung steht aktuell bei 40,2 %, Mezzanine-Kapital über Devon bei 47,5 %.
  • Neuer CEO Toms Bērzkalns mit Erfahrung im Bereich Energie- und Infrastrukturfinanzierung bei KPMG (im Bereich M&A und Corporate Finance).

Zusätzlich zu den 500 € einmaligen Cashback gab es noch 125,70 € reguläre Zinsen. Insgesamt also Einnahmen in Höhe von 625,70 €.

Aktualisierte Darlehensverträge:

Im Juni 2026 haben alle Devon-Investoren die Möglichkeit erhalten, aktualisierten Darlehensverträge zuzustimmen. Devon hat bestimmte Klauseln im Vertrag aktualisiert, um die rechtliche Struktur der Finanzierung, die genaue Rangfolge der Forderungen der Kreditgeber und die mit Mezzanine-Finanzierungen verbundenen Risiken deutlich klarer darzustellen.

Es gab aber auch die Möglichkeit, den neuen Verträgen nicht zuzustimmen. Dann würden die alten Verträge ganz normal weiterlaufen. Es ging Devon um die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und darum, dass der Rechtstext die bestehende Realität genauer widerspiegelt.

Die Klausel 6.6 der Konzernverpflichtung wurde gestrichen. Außerdem wurde die Klausel 7.2.4 ebenfalls gestrichen. Da geht es um die Zusicherung des Darlehensnehmers, dass die Forderungen der Kreditgeber gleichrangig mit den Forderungen anderer Gläubiger sind. Hinzugefügt wurden die Klauseln 11 und 12. Dort wird die Nachrangigkeit und Erläuterungen zur qualifizierten Nachrangigkeit mit einem vorinsolvenzlichen Vollstreckungsverbot klargestellt.

Ich habe den neuen Verträgen zugestimmt, obwohl die Konzernverpflichtung gestrichen wurde.

Der Hintergrund der Vertragsänderungen bei Devon sind wohl die Ereignisse rund um Ventus Energy und die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Die BaFin hatte die Einstellung und Abwicklung des Einlagengeschäfts angeordnet, da sie davon ausging, dass die Plattform ein Einlagengeschäft ohne Erlaubnis betrieb. Aufgrund dieser Vorkommnisse will Devon durch die neuen Verträge deutlicher klarstellen, dass es sich nicht um ein Einlagengeschäft handelt.

Ich lasse meine Investitionen bei Devon weiterlaufen und habe keinen Early Exit beantragt. Ich bin in 2 Projekte bei Devon mit jeweils 2 Jahren Laufzeit investiert. Bei einem Projekt ist bereits ein Jahr vorbei.

Ein vorzeitiger Ausstieg bei Devon dauert zurzeit länger, da es viele Angebote auf dem Zweitmarkt gibt und da der Zweitmarkt keine Abschläge zulässt. Da es gleichzeitig auf dem Erstmarkt immer wieder Cashback-Aktionen gibt, investieren Anleger eher auf dem Erstmarkt mit Cashback als ohne Cashback auf dem Zweitmarkt.

Über meinen Link* gibt es 1 % Sofort-Bonus auf alle Investitionen auf dem Erstmarkt für neue Anleger für die ersten 60 Tage nach Registrierung.

Meine P2P-Ausfälle und Abschreibungen

Ohne Ausfälle bei der P2P-Anlage geht es auf lange Sicht nicht.

Um die Rendite realistisch zu berechnen, schreibe ich jeden Monat einen Teil der Kredite, die in Verzug sind, ab. Bei Plattformen ohne Rückkaufgarantie werden alle Kredite mit mehr als 60 Tagen in Verzug monatlich zu 10 % abgeschrieben. Nach 10 Monaten sind die Kredite dann vollständig als Verlust gebucht.

Wenn eine ganze Plattform oder ein Kreditgeber mit Zahlungen in Verzug gerät, schreibe ich jeden Monat 5 % der ausstehenden Summe als Verlust ab. Nach 20 Monaten ist die gesamte Summe als Verlust in der Renditeberechnung abgeschrieben.

Bei den meisten Plattformen ist bereits der Großteil der Kredite im Verzug als Verlust abgeschrieben:

PlattformAnteil der abgeschriebenen Darlehen
Mintos100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug

+0,00 % gegenüber dem Vormonat
Finbee100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
OmarahaKeine Darlehen mit mehr als 100 Tagen in Verzug.
Werden automatisch mit Verlust von Omaraha verkauft
Ventus EnergyKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Asterra EstateKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
DevonKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
AfrangaKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
LoanchKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
HeavyFinance

Früher: Heavyfinance

79,7 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+7,9 % gegenüber dem Vormonat
LonvestKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
LendermarketKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
NectaroKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
ModenaKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Bondster100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

RightChoice

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
TwinoKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
EsketitKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Iuvo Group100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

(Gekaufte russische Kredite mit Abschlag auf dem Zweitmarkt)

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
SwaperKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
MonefitKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
BondoraKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Fagura

Fagura Moldawien

10,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

-90,0 % gegenüber dem Vormonat
Fagura

Fagura Rumänien

88,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+1,5 % gegenüber dem Vormonat
Monestro100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
NeoFinance100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
Finbee Tschechien100,0% aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
Moncera, Stikcredit, Limedot, Crowdpear, Income MarketplacePlattformen, die ich verlassen habe oder die geschlossen wurden, ohne Verluste für mich
ViventorAlles bereits zu 100 % abgeschrieben, da die Plattform geschlossen oder insolvent ist und keine Zahlungen mehr zu erwarten sind.

Verhältnis von P2P-Gewinnen zu den monatlichen Abschreibungen

Die Abschreibungen lagen im April 2026 bei einem Anteil von 2 %.

Beispiel:

    —> -20 € durch Abschreibungen insgesamt auf allen Plattformen
    —> 1.000 € Gewinne insgesamt auf allen Plattformen
    —> Nettogewinn: 980 €
Bild: Abschreibungen pro Monat in Prozent: Je niedriger, desto besser

Bei einem Wert von 100 % würden alle erhaltenen Gewinne für monatliche Abschreibungen wegfallen, und die Rendite würde 0 % betragen. Bei einem Wert von über 100 % wäre die Rendite negativ.
Also: Je geringer der Anteil, desto besser.

Seit 15 Jahren eine doppelt so hohe Rendite wie der MSCI World – der Vergleich

Der MSCI World Index (inklusive Ausschüttungen) erzielte im April 2026 eine sehr starke Rendite von +7,7 %. Auf das Jahr gesehen sind das +92,4 %. Im Vergleich dazu hat mein verwaltetes P2P-Portfolio im April 2026 nach allen Abschreibungen sowie Zweitmarktgewinnen/-verlusten eine Rendite von +16,0 % p. a. erzielt.

Quelle: Meine P2P-Anlage-Rendite im Vergleich zum MSCI World Index (inklusive Reinvestition der Ausschüttungen), Quelle: Justetf.com

Der Stand am Ende April 2026 sieht so aus:

Meine P2P-Rendite: Von 100 Punkten auf aktuell 1.141 Punkte

MSCI World: Von 100 Punkten auf aktuell 551 Punkte

Mit meiner Investition seit 15 Jahren liege ich bei über doppelt so viel Rendite wie der MSCI World! In 15 Jahren konnte ich mein P2P-Anfangsportfolio durch die Rendite insgesamt verelffachen (von 100 Punkten auf über 1.100 Punkte). Dies gilt natürlich nur unter der Annahme, dass zu Beginn einmalig investiert und anschließend sämtliche Erträge reinvestiert worden wären.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist statistics-icon.png

Ausblick: Nur noch 14-16 % Rendite im Jahr 2026

In den ersten 4 Monaten des Jahres 2026 beträgt meine P2P-Anlage-Rendite 15,8 % pro Jahr. Das ist niedriger als in den vorangegangenen Jahren.

Unabhängig davon, ob ich noch Rückzahlungen von Ventus Energy erwarte oder nicht, werde ich ab Juli 2026 oder August 2026 beginnen, jeden Monat 5 % als Verlust abzuschreiben. Sollten keine Zahlungen erfolgen, hätte ich mein Investment bei Ventus Energy nach 20 Monaten komplett als Verlust abgeschrieben. Sollte es Ventus Energy durch Verkäufe der Energieprojekte gelingen Rückzahlungen an die Anleger zu leisten, werde ich die Rückflüsse wieder als Einnahmen buchen.

Durch die Abschreibungen wird sich meine Rendite ab Juli/August 2026 deutlich verringern, da ich jeden Monat voraussichtlich etwa 1.000 € als Verlust abschreiben werde. Dadurch wird meine Monatsrendite etwa um 2,5 % niedriger ausfallen. Deswegen rechne ich für das Jahr 2026 nur noch mit einer Rendite zwischen 14-16 %. Das wäre meine geringste Jahresrendite nach über 7 Jahren.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels halte ich 0,67 % der Anteile an der „VENTUS Employee and Partnerships Stock Options OÜ“. Diese Gesellschaft hält wiederum 15 % an der Ventus Energy Group OÜ.

Der Monat Mai wird wieder ein besserer Renditemonat. Denn im Mai gab es 1.000 € Cashback bei Nectaro. Das wird die Rendite natürlich deutlich steigern.

Wie mein Portfolio im Mai 2026 performt hat, werde ich in Kürze im nächsten Monatsbericht berichten.

Dieser Artikel ist keine Anlageempfehlung, sondern ich schreibe über meine Erfahrungen mit verschiedenen P2P-Anbietern. In diesem Artikel befinden sich Affiliate Links. Wenn sich jemand über den Werbelink bei einem Anbieter registriert und investiert, bekomme ich eine kleine Provision. Es gibt ein Totalausfallrisiko, und vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.

 

Analyse: Kreditgeber Tambadana bei Loanch unter der Lupe (Akquisekosten und Rückstellungen)

In diesem Artikel analysiere ich den Kreditgeber Tambadana, der Kredite bei Loanch* für 14,5 % Zinsen anbietet. Ich habe mir die Akquisekosten und Rückstellungen des Kreditgebers aus Malaysia seit dem Start angeschaut und ausgewertet.

Doch zuerst zu meinem Portfolio. Anfang des Jahres habe ich mir als Ziel ein Portfolio von 17.500 € gesetzt.

Mein Ziel: Ein Portfolio von 17.500 € erreichen

Aktuell habe ich 16.514 € in Loanch investiert:

Mein Ziel ist ein Portfolio von 17.500 €:

Mit meinem Zielportfolio von 17.500 € würden sich die monatlichen Zinsen auf über 200 € einpendeln:

  • 17.500 € × 15 % / 12 = 218 € pro Monat

Durch das Treueprogramm erhalte ich auf alle neuen Kredite 0,5 % mehr Zinsen auf mein gesamtes Portfolio, weil ich mehr als 10.000 € investiert habe.

Das Geschäftsmodell verstehen und das Ausfallrisiko richtig einschätzen: Die Akquisekosten

Wie bei allen P2P-Investments besteht auch bei Loanch grundsätzlich ein Ausfallrisiko bis hin zum Totalverlust. Deshalb schaue ich mir die Geschäftszahlen der Kreditgeber genauer an, um das Geschäftsmodell besser zu verstehen und damit ich das Risiko besser einschätzen kann.

Da Loanch monatlich die Geschäftszahlen zum Kreditgeber aus Malaysia veröffentlicht, habe ich mir die Kundenakquisitionskosten seit dem Start angeschaut:

Quelle: Management Reports von Tambadana bei Loanch

Kundenakquisekosten (Customer Acquisition Cost) sind die Gesamtausgaben, die ein Unternehmen benötigt, um neuen Kunden zu gewinnen. Je niedriger diese Ausgaben in Prozent vom Umsatz, desto besser.

In den ersten Monaten lagen diese Kosten bei Tambadana über 100 %. Im Verlauf der Zeit sanken die Kosten um neue Kunden zu gewinnen, auf unter 10 % der Einnahmen. Mittlerweile haben sich diese Kosten auf unter 10 % eingependelt.

Grund für steigende Akquisekosten sind:

  • Mehr Konkurrenz: Gibt es viele Kreditgeber am Markt, erhöhen sich die Ausgaben für Suchmaschinenwerbung und Provisionen.
  • Wenig Stammkunden: Neukunden werden nicht zu Stammkunden. Kreditnehmer erhalten nur einmal einen Kredit und beantragen keinen zweiten Folgekredit. Es muss also dauerhaft geworben werden, um Umsätze zu generieren.
  • Höhere Kosten für alternative Bonitätsprüfungen: Drittanbieter erhöhen die Preise für Daten zur Smartphone-Nutzung und zu E-Commerce-Transaktionen.

Das ist bei Tambadana nicht zu beobachten. Denn die Akquisekosten liegen auf einem sehr niedrigen Niveau von unter 10 % des Umsatzes. Dies zeigt für mich, dass es Tambadana schafft, immer mehr Stammkunden zu gewinnen, immer bekannter wird und sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen kann.

Die Rückstellungen für ausgefallene Kredite

Der größte Kostenblock sind Rückstellungen für ausgefallene Kredite. Bei Darlehen von Tambadana auf Loanch handelt es sich um unbesicherte Kredite. Kreditnehmer zahlen dafür entsprechend höhere Zinsen. Ein Teil der Kredite fällt aus und die Kreditnehmer können den Kredit nicht mehr zurückzahlen. Deswegen nimmt Tambadana Rückstellungen für ausgefallene Kredite vor.

Hier die Entwicklung des Anteils der Rückstellungen in Prozent vom Umsatz:

Quelle: Management Reports von Tambadana bei Loanch

In den Anfangsmonaten waren die Rückstellungen sehr hoch. Teilweise lagen sie sogar bei über 100 %. Seit 2 Jahren schwanken die Rückstellungen zwischen 31 und 53 % vom Umsatz.

  • 2024: 38,7 %
  • 2025: 44,3 %
  • 2026/1Q: 39,2 %

Hohe Zahlen bedeuten, dass mehr Kredite ausfallen. Das kann verschiedene Ursachen haben:

  • Eine Senkung der Zinsen für Kreditnehmer führt dazu, dass weniger Umsatz generiert wird. Selbst wenn die Rückstellungen stabil bleiben, steigt dann der Anteil in Prozent, die für Rückstellungen benötigt wird.
  • Die Arbeitslosenquote steigt. Wenn Kreditnehmer den Job verlieren, finden sie nicht mehr so schnell einen neuen Job und mehr Kredite fallen aus.
  • Der Kreditgeber lockert seine Annahmekriterien, wodurch nun mehr Kredite ausfallen.

Sollte sich der Anteil der Rückstellungen dauerhaft auf über 50 % einpendeln, wird es für den Kreditgeber schwierig, profitabel zu bleiben, und das Geschäftsmodell wäre dauerhaft nicht mehr tragbar. Laut den aktuellsten Zahlen lag der Anteil der Rückstellungen im ersten Quartal 2026 bei 39,2 % und damit niedriger als im Jahr 2025.

Anleger auf Loanch bekommen von den Kreditausfällen allerdings nichts mit, denn alle Kredite unterliegen einer 30-tägigen Rückkaufverpflichtung. Sollten Kredite länger als 30 Tage in Verzug geraten, kauft das Kreditunternehmen diese automatisch zurück und kümmert sich dann im Hintergrund um die Eintreibung der Kredite durch das Inkasso. Wichtig ist dabei, dass die Rückkaufverpflichtung keine Garantie darstellt. Sie hängt vollständig von der Zahlungsfähigkeit des jeweiligen Kreditgebers ab und schützt nicht vor einem möglichen Ausfall der Plattform oder des Kreditgebers selbst. Daher besteht trotz Rückkaufmechanismus weiterhin ein grundsätzliches Ausfallrisiko bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Auch wenn in meinem Portfolio alle Kredite nach spätestens 30 Tagen zurückgekauft werden, beobachte ich die Höhe der Rückstellungen regelmäßig. An den Zahlen kann ich ablesen, ob das Geschäftsmodell weiterhin profitabel zu betreiben ist.

Tambadana App immer beliebter

Kreditnehmer in Malaysia können direkt online auf tambadana.my einen Kredit beantragen. Aber mittlerweile, im Zeitalter des Smartphones, werden immer mehr Kredite über die eigene App von Tambadana vergeben.

Diese wurde bereits 1,18 Millionen Mal heruntergeladen.

Mich haben aktuelle Daten interessiert, und da diese nicht im Play Store sichtbar sind, habe ich mir die Daten bei Apptally.net angeschaut:

Quelle: https://app.apptally.net/app/id.tambadana.app

Jeden Tag verzeichnet die Tambadana-App im Schnitt 2.190 Downloads. Das zeigt, dass die App nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch aktuell genutzt wird, um Kredite zu erhalten.

Der neue Geschäftsführer von Loanch

Seit diesem Jahr ist Przemysław Paweł Januszaniec der neue CEO von Loanch.

Neben seiner Tätigkeit bei Loanch ist Przemek auch CEO von FLOW aus Singapur. FLOW wurde 2016 gegründet und betreut mehr als 30 der größten Banken und Nichtbanken im Konsumkreditbereich in Süd- und Südostasien. Diesen bietet das Unternehmen datengestützte und automatisierte Dienstleistungen im Bereich Forderungseinzug und -management (Flow Outsourcing) sowie den Ankauf notleidender Kreditportfolios an.

Zu den Investoren in FLOW gehört sogar die DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft), eine Tochtergesellschaft der staatlichen KfW-Bankengruppe. Diese beteiligte sich an der Series-A-Finanzierungsrunde von FLOW, weil sie in der KI-gestützten Plattform einen wichtigen Baustein sieht, um den Finanzsektor in asiatischen Schwellenländern nachhaltig, fair und krisenfest zu gestalten.

Und genau an dieser Stelle kommt Loanch ins Spiel: Als Marktplatz für P2P-Kredite in asiatischen Schwellenländern kann Loanch von dieser Konstellation profitieren. Da Przemek beide Unternehmen leitet, kann Loanch direkt von den jahrelangen Erfahrungen von FLOW profitieren. Das Wissen über moderne Datenanalysen und intelligentes Kreditmanagement fließt so direkt in die Plattform von Loanch und die dahinterstehenden Kredite ein.

Ich bin sehr gespannt, wie sich Loanch mit dem neuen CEO weiterentwickelt.

Vollständige Kreditvergabe durch KI

Alle Kredite bei Loanch stammen von Fingular, das in verschiedenen Ländern wie Malaysia und Indien tätig ist. Mittlerweile läuft die Kreditvergabe von Fingular unter der Marke TrustPaisa in Indien vollständig mit KI-gestützten Entscheidungen.

Alle Kreditanträge werden in Echtzeit durch künstliche Intelligenz geprüft und verarbeitet – ganz ohne manuelles Eingreifen. Das optimierte Entscheidungssystem ermöglicht die Echtzeitbewertung von Kundenanträgen auf Basis von partnergenehmigten Kreditrichtlinien, Risikoparametern, Kundeneinwilligung und geltenden regulatorischen Vorgaben. Manuelle Prüfungen entfallen vollständig. Jeder Antrag wird nun innerhalb von Sekunden nach Einreichung und endgültiger Entscheidung geprüft, unabhängig von Zeitpunkt und Antragsvolumen.

Die Mitarbeiter, die früher für die Bearbeitung von Kreditanträgen zuständig waren, konzentrieren sich nun mehr auf strategischere Aufgaben.

Da keine manuellen Prüfungen mehr erforderlich sind, läuft die Kreditvergabe deutlich schneller und effizienter. Dies erhöht natürlich die Kundenzufriedenheit.

Das KI-System ist so konzipiert, dass es skalierbar ist, auch wenn das Antragsvolumen stark steigt.

Dadurch kann Fingular in Indien die Kosten für die Bewertung jedes einzelnen Antrags erheblich senken.

Quelle: https://fingular.com/news/fingulars-trust-paisa-moves-to-fully-ai-driven-consumer-financing-decisions

Die Darlehen von Tambadana aus Malaysia werden bei Loanch noch nicht vollständig mithilfe KI-gestützter Entscheidungen vergeben. Wenn die Ergebnisse in Indien allerdings positiv ausfallen, könnte Fingular diese Vollautomatisierung auch bei Tambadana in Malaysia übernehmen und so die Kosten für die Bewertung jedes einzelnen Antrags deutlich senken.

Mein Profit bei Loanch bisher: Über 3.300 €

Seit meinem Start im September 2024 konnte ich bereits über 3.300 € an Einnahmen erzielen.

  • 2.528,33 € Zinsen
  • 865,56 € Belohnungen
  • GESAMT: 3.393,89 €

Die Belohnungen stammen aus Cashback-Aktionen und dem Loyalitätsprogramm. Der Gewinn stammt aus den normalen, regelmäßigen Zinsen. Bei Loanch ist mein gesamtes Kapital stets über den Auto-Invest investiert.

Hier sind meine monatlichen Einnahmen bei Loanch:

Im Mai 2026 konnte ich erstmals seit längerer Zeit über 200 € an Zinsen erwirtschaften. Dies dürfte jetzt dauerhaft der Fall sein, da ich bereits 16.500 € investiert habe.

Mein Auto-Invest ist wieder auf kurze Laufzeiten eingestellt

Bei der letzten Cashback-Aktion habe ich meinen Auto-Invest auf mindestens 91 Tage Restlaufzeit eingestellt. Nun habe ich die maximale Kreditlaufzeit wieder begrenzt.

Ich habe eine maximale Restlaufzeit von 35 Tagen eingestellt:

Damit werden alle Rückflüsse nun wieder in kürzere Laufzeiten investiert. Ich bekomme so einen höheren Cashflow.

Über meinen Werbelink: 1 %-Bonus für neue Anleger

Neben der neuen Cashback-Aktion, an der alle Anleger teilnehmen können, gibt es über meinen Werbelink zusätzlich 1 % Bonus für neue Anleger auf alle Investitionen der ersten 90 Tage.

1 % Bonus für neue Anleger bei Loanch

Neue Anleger, die bei Loanch investieren, erhalten 1 % Bonus auf alle Investitionen der ersten 90 Tage nach der Registrierung, wenn sie sich über diesen Werbelink anmelden: www.loanch.com*

Achtung: Wer sich direkt bei Loanch über die Startseite registriert, bekommt keinen Bonus. Es muss ein Werbelink sein.

Und so funktioniert es: Jeder neue Anleger, der sich über den obigen Link bei Loanch anmeldet, erhält automatisch einen Bonus von 1 % auf alle Investitionen der ersten 90 Tage.

Beispiel:
Anton registriert sich über meinen Werbelink und investiert 5.000 € innerhalb von 90 Tagen nach seiner Registrierung. Er tätigt in den ersten 90 Tagen keine Auszahlungen und reinvestiert alle Rückflüsse. Er erhält 50,00 € Neukundenbonus automatisch ausgezahlt, weil er 5.000 € investiert hat.

Klicke hier, um auch bei Loanch zu investieren* Dann bekommst du als neuer Anleger über diesen Link 1 % Cashback auf alle Investitionen der ersten 90 Tage!

In diesem Artikel befinden sich Affiliate Links. Registriert sich jemand über diese Werbelinks und investiert, erhalte ich eine kleine Provision.

Interessenskonflikt: Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Da ich in diesem Artikel über Loanch schreibe werde ich für den Aufwand von Loanch vergütet. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital bei Loanch und bin damit selber „Skin-in-the-game“.

Dieser Artikel ist keine Anlageberatung oder eine Empfehlung. In meinen Artikelbeiträgen schreibe ich über meine Erfahrungen bei den Plattformen. Risikohinweis: Investitionen in P2P-Kredite sind mit einem Totalausfallrisiko verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung.

 

Nur 13,4 % Rendite im März 2026 (P2P-Rendite-Update)

Mit etwas Verspätung kommt mein Monatsupdate über den März 2026. Die Rendite meines P2P-Portfolios lag deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre bei 13,4 % pro Jahr.

Die Rendite ist — wie immer nach Ausfällen und Abschreibungen — die Nettorendite des P2P-Portfolios.

Die Prognose für den Monat März 2026 lag bei 11-16 %. Mit 13,4 % lag ich genau im Mittelfeld meiner Erwartung.

Meine bisherige P2P-Gesamtrendite und eine Prognose für die nächsten Monate

Die letzten 3 Monate:

Januar 2026:

Februar 2026:

März 2026:

+17,6 %

+16,2 %

+13,4 %

Rechner

Gesamtrendite in den letzten 3 Monaten:

+15,7 % p.a.   

Zukunft Rendite-Prognose der nächsten Monate:

April 2026: Mai 2026: Juni 2026:

11-16 %

13-18 %

13-18 %

Die Gesamtrendite der letzten 3 Monate ist auf 15,7 % p. a. leicht gesunken.
In den nächsten Monaten rechne ich mit Renditen zwischen 11 % und 18 %.

Hier sind alle Monatsrenditen seit 2011 übersichtlich aufgelistet.

Auszug meiner P2P-Einnahmen im März 2026 (Auswahl, nicht vollständig):

Einnahmen im März 2026:

P2P PlattformBrutto-EinnahmenAbschreibung
im März 2026
Netto-Einnahmen
Namenlose Plattform 1.910,22 € -0,00 € +1.910,22 €
'Ventus Energy +824,29 € -0,00 € +824,29 €
finbee +461,13 € +88,34 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
10.877,85 €
+549,47 €
Lendermarket +201,76 € -0,00 € +201,76 €
Nectaro +164,81 € -0,00 € +164,81 €
Omaraha +170,45 € -0,00€
(Abschreibungen)

-27,61 €
(Kreditverkäufe mit Verlust
durch Omaraha)
+142,84 €
Asterra Estate +137,33 € -0,00 € +137,33 €
Devon +129,89 € -0,00 € +129,89 €
Stock.Estate +98,88 € -0,00 € +98,88 €
Indemo +60,00 € -0,00 € +60,00 €
Afranga +55,14 € -0,00 € +55,14 €
Hive5 +54,97 € -0,00 € +54,97 €
Modena +30,51 € -0,00 € +30,51 €
Bondster +9,93 € +1,23 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
1.059,16 €
+11,16 €
'Income +0,00 €
-0,00 € +0,00 €
Mintos -138,62 € -0,13 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
19,61 €
-138,75 €

Neue Bestwerte hatte ich bei Ventus Energy, Stock.estate und Asterra Estate. Noch nie hatte ich bei diesen Plattformen in einem Monat so viele Zinsen erhalten.

Über 1.900 € Einnahmen auf der noch nicht veröffentlichten Plattform

Neu in meinen monatlichen öffentlichen Einnahmen ist eine Plattform, die bei mir gleich auf den ersten Platz mit den meisten Einnahmen kommt. Ganze 1.910,22 € an Einnahmen konnte ich im März bei dieser P2P-Plattform erzielen.

Ich werde voraussichtlich in den nächsten Wochen einen Artikel über diese Plattform veröffentlichen, bei der ich 6-stellig investiert bin.

Mein Portfolio bei Ventus Energy habe ich reduziert

Wie ich bereits am 25.03.26 in meinem Monatsupdate angekündigt habe, habe ich mein Ventus-Portfolio reduziert, da zu dem Zeitpunkt immer noch keine Geschäftsberichte verfügbar waren. Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2024 wurde ursprünglich für Ende des ersten Quartals 2026 angekündigt.

Da dies nicht eingehalten und die Veröffentlichung des Geschäftsberichts auf Mai/Juni 2026 verschoben wurde, habe ich mein Portfolio, wie zuvor angekündigt, im April 2026 über den Early Exit reduziert. Der Verkauf meiner Kredite und die Auszahlung ging sehr schnell.

Der Zeitverlauf:

  • Am 25.03.26 kündigt Ventus Energy an, dass sich der auditierte Geschäftsbericht aufgrund des Auditors von Ende März 2026 bis Mai/Juni 2026 verschiebt.
  • 25.03.26: Ich veröffentliche noch am gleichen Tag in meinem Monatsupdate meinen Plan, mein Portfolio bei Ventus Energy eventuell demnächst zu verringern. Grund dafür ist die Verzögerung des Geschäftsberichts aus dem Jahr 2024 sowie die bislang ausstehende Bankrefinanzierung.
  • 07.04.26 + 08.04.26: Ich verkaufe wie angekündigt 15.500 € über den Early Exit an andere Anleger und zahle es aus. Mein Portfolio sinkt von 52.300 € auf 36.800 €.
  • Am 13.05.26 werden alle Ventus Energy Anleger per E-Mail informiert, dass Anleger mit deutschem Wohnsitz vorerst nicht mehr in Kredite investieren können, da die Darlehensverträge aktualisiert werden sollen. Um die geltenden rechtlichen und regulatorischen Anforderungen vollständig einzuhalten und sicherzustellen, wurde die Möglichkeit zu investieren, gestoppt.
  • Am 18.05.26 veröffentlicht die BaFin die Einstellung und Abwicklung des Einlagengeschäfts von Ventus Energy an. Alle deutschen Anlegergelder müssen unverzüglich zurückgezahlt werden.
  • Nach der Veröffentlichung der BaFin-Mitteilung verkaufe ich im Mai 2026 Kredite über den Early Exit in Höhe von 19.300 €, weil ich nun ein höheres Risiko sehe. Mein Portfolio sinkt damit von 36.800 € auf 17.400 €.
  • Im Juni 2026 verkaufe ich weitere 2.000 € über den Early Exit. Mein Portfolio sinkt von 17.400 € auf 15.400 €.

So sieht mein Dashboard gerade aus:

Obwohl ich einiges über den Early Exit verkaufen konnte, konnte ich nicht alles auszahlen lassen. 2 beantragte Auszahlungen wurden mir bisher noch nicht ausgezahlt:

Als Grund nennt Ventus Energy, dass die Bank Paysera ihr Bankkonto gesperrt habe und bislang noch nicht wieder freigegeben habe.

Mein Risiko beträgt also derzeit:

  • 15.414,85 € investiertes Kapital
  • 44,22 € verfügbares Kapital, das derzeit nicht ausgezahlt werden kann
  • 4.844,00 €, die ich bereits zur Auszahlung beantragt habe, die aber noch nicht angekommen sind
  • GESAMT: 20.303,07 € im Risiko

Wenn bei P2P-Plattformen Dinge passieren, die mir nicht gefallen, dann reagiere ich, indem ich mein Portfolio reduziere. So war es auch bei Ventus Energy. Als Anfang April 2026 immer noch nicht der Geschäftsbericht aus dem Jahr 2024 veröffentlicht war und keine Bankrefinanzierung stattgefunden hatte, habe ich reagiert und mein Portfolio reduziert. Wenn ein Unternehmen innerhalb von 15 Monaten noch keinen Geschäftsbericht veröffentlicht, sehe ich höhere Risiken.

Als dann die BaFin am 18.05.26 die Einstellung und Abwicklung des Einlagengeschäfts anordnete, habe ich im Mai 2026 weitere Investitionen zum Verkauf eingestellt. Da ich in meinem Portfolio Investitionen hatte, die mit 17 % und 18 % sehr hoch verzinst waren, wurden meine Investitionen auch zügig verkauft.

Vor wenigen Tagen hat Ventus Energy mitgeteilt, ein Restrukturierungsverfahren nach estnischem Recht einzuleiten. Außerdem werden Zinszahlungen ausgesetzt und der vorzeitige Projektausstieg (Early Exit) wird eingestellt. Das Energieportfolio soll strukturiert verkauft werden, um die Rückzahlung der Anlegergelder zu ermöglichen.

Auch wenn es noch ungewiss ist, wie es weitergeht und ob es Ventus Energy gelingt, Kapital zurückzuzahlen, werde ich so weiter vorgehen:

  • Wenn meine Auszahlungen in Höhe von 4.844 € bis Ende Juli 2026 nicht auf meinem Bankkonto überwiesen worden sind, werde ich ab August 2026 beginnen, jeden Monat 5 % meines Portfolios als Verlust in der Renditeberechnung abzuschreiben.
  • Wenn meine Auszahlung in Höhe von 4.844 € bis Ende Juli 2026 auf meinem Bankkonto überwiesen wurde, werde ich ab September 2026 beginnen, jeden Monat 5 % meines ausstehenden Portfolios als Verlust in der Renditeberechnung abzuschreiben.

Ich sehe alle Ausgänge für möglich. Es könnte zu einem Totalverlust kommen, oder aber ein Teil kann zurückgezahlt werden. Auch, dass alle Anleger keine Verluste erleiden, ist möglich, halte ich aber für nicht wahrscheinlich. Da Ventus Energy mehrere Energieprojekte im Bestand hat, können diese verkauft werden und der Erlös den Anleger zugutekommen. Allerdings könnten die Energieprojekte sehr schnell nur mit einem hohen Abschlag verkauft oder versteigert werden. Ohne Druck verkaufen zu müssen, sind auf jeden Fall bessere Verkaufspreise möglich.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels halte ich 0,67 % der Anteile an der „VENTUS Employee and Partnerships Stock Options OÜ“. Diese Gesellschaft hält wiederum 15 % an der Ventus Energy Group OÜ.

Ich teste die Monefit Sofortauszahlung

Im März 2026 habe ich zum ersten Mal die Monefit Sofortauszahlung getestet. Bei Monefit kann man pro Monat bis zu 1.000 € sofort auszahlen lassen. Ich war neugierig, ob es tatsächlich so schnell funktioniert. Und tatsächlich waren die 1.000 € bereits nach einer Minute auf dem Bankkonto. Später habe ich die 1.000 € wieder zurück überwiesen.

Ich möchte die Sofortauszahlung bei Monefit künftig immer wieder bei Bedarf nutzen. Somit weiß ich, dass ich in der Regel in nur wenigen Minuten bis zu 1.000 € sehr schnell verfügbar haben kann.

Die Sofortauszahlung ist nicht garantiert. Denn der Kreditgeber hinter Monefit (Creditstar) hat den Großteil seines Kapitals an Kreditnehmer verliehen und verfügt über einen Cashpuffer. Wenn alle Anleger zur gleichen Zeit ihre Investition auszahlen würden, könnte Creditstar nicht allen Anlegern auszahlen. Creditstar müsste dann die Neukreditvergabe verringern oder einstellen, und alle Rückflüsse den Anlegern Schritt für Schritt auszahlen.

Bei einer normalen Auszahlung bei Monefit dauert es 10 Werktage. So kann der Kreditgeber hinter Monefit die Liquidität besser im Voraus planen.

Bei Monefit verdiene ich 7,5 % Zinsen pro Jahr komplett passiv. Ich muss nicht in einzelne Kredite investieren oder einen Auto-Invest einrichten. Eine einfache Banküberweisung reicht aus und schon bekomme ich täglich Zinsen auf mein Monefit-Konto gutgeschrieben.

Wer Monefit noch nicht nutzt, bekommt über meinen Werbelink* als neuer Anleger 0,25 % auf alle Investitionen der ersten 90 Tage.

Wie auf jeder anderen P2P-Plattform gibt es auch bei Monefit ein Totalausfallrisiko. Ich bin mir dessen bewusst und investiere auf P2P-Plattformen nur Kapital, das ich auch bereit bin zu verlieren.

Meine P2P-Ausfälle und Abschreibungen

Ohne Ausfälle bei der P2P-Anlage geht es auf lange Sicht nicht.

Um die Rendite realistisch zu berechnen, schreibe ich jeden Monat einen Teil der Kredite, die in Verzug sind, ab. Bei Plattformen ohne Rückkaufgarantie werden alle Kredite mit mehr als 60 Tagen in Verzug monatlich zu 10 % abgeschrieben. Nach 10 Monaten sind die Kredite dann vollständig als Verlust gebucht.

Wenn eine ganze Plattform oder ein Kreditgeber mit Zahlungen in Verzug gerät, schreibe ich jeden Monat 5 % der ausstehenden Summe als Verlust ab. Nach 20 Monaten ist die gesamte Summe als Verlust in der Renditeberechnung abgeschrieben.

Bei den meisten Plattformen ist bereits der Großteil der Kredite im Verzug als Verlust abgeschrieben:

PlattformAnteil der abgeschriebenen Darlehen
Mintos100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug

+0,00 % gegenüber dem Vormonat
Finbee100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
OmarahaKeine Darlehen mit mehr als 100 Tagen in Verzug.
Werden automatisch mit Verlust von Omaraha verkauft
Ventus EnergyKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Asterra EstateKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
DevonKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
AfrangaKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
LoanchKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
HeavyFinance

Früher: Heavyfinance

71,8 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,4 % gegenüber dem Vormonat
LonvestKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
LendermarketKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
NectaroKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
ModenaKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Bondster100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

RightChoice

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
TwinoKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
EsketitKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Iuvo Group100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

(Gekaufte russische Kredite mit Abschlag auf dem Zweitmarkt)

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
SwaperKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
MonefitKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
BondoraKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Fagura

Fagura Moldawien

100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
Fagura

Fagura Rumänien

86,5 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

-13,5 % gegenüber dem Vormonat
Monestro100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
NeoFinance100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
Finbee Tschechien100,0% aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
Moncera, Stikcredit, Limedot, Crowdpear, Income MarketplacePlattformen, die ich verlassen habe oder die geschlossen wurden, ohne Verluste für mich
ViventorAlles bereits zu 100 % abgeschrieben, da die Plattform geschlossen oder insolvent ist und keine Zahlungen mehr zu erwarten sind.

Verhältnis von P2P-Gewinnen zu den monatlichen Abschreibungen

Die Abschreibungen lagen im März 2026 bei einem Anteil von 2 %.

Beispiel:

    —> -20 € durch Abschreibungen insgesamt auf allen Plattformen
    —> 1.000 € Gewinne insgesamt auf allen Plattformen
    —> Nettogewinn: 980 €
Bild: Abschreibungen pro Monat in Prozent: Je niedriger, desto besser

Bei einem Wert von 100 % würden alle erhaltenen Gewinne für monatliche Abschreibungen wegfallen, und die Rendite würde 0 % betragen. Bei einem Wert von über 100 % wäre die Rendite negativ.
Also: Je geringer der Anteil, desto besser.

Seit 15 Jahren eine doppelt so hohe Rendite wie der MSCI World – der Vergleich

Der MSCI World Index (inklusive Ausschüttungen) erzielte im März 2026 eine Rendite von -3,6 %. Auf das Jahr gesehen sind das -43,2 %. Im Vergleich dazu hat mein verwaltetes P2P-Portfolio im März 2026 nach allen Abschreibungen sowie Zweitmarktgewinnen/-verlusten eine Rendite von +13,4 % p. a. erzielt.

Quelle: Meine P2P-Anlage-Rendite im Vergleich zum MSCI World Index (inklusive Reinvestition der Ausschüttungen), Quelle: Justetf.com

Der Stand am Ende März 2026 sieht so aus:

Meine P2P-Rendite: Von 100 Punkten auf aktuell 1.126 Punkte

MSCI World: Von 100 Punkten auf aktuell 512 Punkte

Mit meiner Investition seit 15 Jahren liege ich bei über doppelt so viel Rendite wie der MSCI World! In 15 Jahren konnte ich mein P2P-Anfangsportfolio durch die Rendite insgesamt verelffachen (von 100 Punkten auf über 1.100 Punkte). Dies gilt natürlich nur unter der Annahme, dass zu Beginn einmalig investiert und anschließend sämtliche Erträge reinvestiert worden wären.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist statistics-icon.png

Schwaches 1. Quartal 2026 mit 15,7 %

Das erste Quartal lief in den letzten 15 Jahren bei mir am besten von allen Quartalen.

Hier ist eine Übersicht über meine Renditen in allen Jahren im ersten Quartal:

In 6 von 15 Fällen konnte ich sogar über 20 % Rendite (aufs Jahr hochgerechnet) im ersten Quartal erzielen. In diesem Jahr reichte es nur für 15,7 %.

Eigentlich gehört der März bei mir in den letzten 15 Jahren zum besten Renditemonat vom ganzen Jahr. In den letzten 15 Jahren war die Rendite im März mit 19 % pro Jahr am höchsten. Daran ändert auch dieses Jahr nichts, obwohl es mit 13,4 % nun schlechter lief.

Der Monat Mai dürfte wieder ein besserer Renditemonat werden. Denn im Mai gab es 1.000 € Cashback von Nectaro. Das wird die Rendite natürlich deutlich steigern.

Wie mein Portfolio im April 2026 performt hat, werde ich in Kürze in meinem nächsten Monatsbericht berichten.

Dieser Artikel ist keine Anlageempfehlung, sondern ich schreibe über meine Erfahrungen mit verschiedenen P2P-Anbietern. In diesem Artikel befinden sich Affiliate-Links. Wenn sich jemand über den Werbelink bei einem Anbieter registriert und investiert, bekomme ich eine kleine Provision. Es gibt ein Totalausfallrisiko, und vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.

 

Mein Start bei Debitum mit Investments in Kreditgeber im Agrar- und Forstsektor (Ziel: 15.000 € Portfolio)

In den letzten Monaten habe ich mir die regulierte Plattform Debitum* und deren Kreditgeber näher angesehen. Da sich die Transparenz kürzlich erhöht hat, habe ich jetzt im Juni 2026 begonnen, bei Debitum zu investieren. Mein Portfolio-Ziel liegt bei 15.000 €.

Die ersten 4.000 € habe ich eingezahlt und in Kredite der Kreditgeber investiert, die im Agrar- und Forstsektor tätig sind.

So sieht mein Dashboard aus:

Der XIRR beträgt noch 0,00 %, da ich noch keine Zinsen erhalten habe.

Ich habe 4.000 € eingezahlt und investiert:

  • 1.000 € in „LFDF“ zu 10,4 % Zinsen mit einer Laufzeit von 3 Monaten
  • 1.000 € in „LFDF“ zu 11,5 % Zinsen mit einer Laufzeit von 9 Monaten
  • 2.000 € in „Balic Terra“ zu 13,25 % Zinsen mit einer Laufzeit von 25 Monaten

Bis zu 15 % Zinsen

Je länger die Laufzeit, desto höher sind auch die Zinsen. Bei 36 Monaten Laufzeit steigen die Zinsen auf bis zu 15 % pro Jahr:

Es gibt aber auch kürzere Laufzeiten von weniger als 3 Monaten, bei denen die Zinsen 10,4 % pro Jahr betragen. Dort werden die Zinsen sogar täglich ausgezahlt:

Ich habe jeweils zunächst in die kürzesten Laufzeiten der beiden Kreditgeber investiert. Bei Baltic Terra war die kürzeste angebotene Laufzeit 25 Monate. Bei LFDF habe ich jeweils in Laufzeiten von unter einem Jahr investiert. Es werden laufend neue Investitionsmöglichkeiten hinzugefügt.

Wer als neuer Anleger meinen Werbelink* bis 30.06.2026 bei Debitum registriert, bekommt einen 4 %-Neukundenbonus auf alle Investitionen der ersten 30 Tage. Somit sind im ersten Jahr bis zu 19 % Rendite möglich. Bis zu 15 % Zinsen und zusätzlich einmalig bis zu 4 % Neukundenbonus.

Deswegen starte ich jetzt bei Debitum

Ich beobachte Debitum schon längere Zeit regelmäßig. Registriert hatte ich mich bereits im Jahr 2018 als einer der ersten Anleger. In den letzten Monaten hat Debitum die Transparenz deutlich erhöht.

  • Der auditierte ausführliche Geschäftsbericht der Plattform für 2025 wurde sehr schnell veröffentlicht.
  • Die auditierten Geschäftsberichte der Kreditgeber für das Jahr 2025 wurden sehr schnell veröffentlicht.
  • Es werden mittlerweile Geschäftsberichte der Kreditgeber sogar quartalsweise veröffentlicht.
  • Mit Debitum kann ich meine P2P-Anlage auf regulierte Plattformen ausweiten. Debitum ist seit 2021 bereits reguliert.
  • Mit Debitum kann ich in Kreditgeber investieren, die im Forst und Agrarsektor tätig sind und profitabel arbeiten.
  • Bisher keine Ausfälle auf der Plattform, außer umstrukturierte Ukraine-Kredite aufgrund des Ukrainekriegs (0.98% des Gesamtortfolios – restrukturierte Vermögenswerte des ukrainischen Kreditnehmers „Motor Finance“).

Ich habe den Start gemacht. Anfang Juli plane ich, weitere 4.000 € bei Debitum einzuzahlen und mein Portfolio zu erhöhen.

Debitum wird von der Bank von Lettland reguliert

Debitum ist eine seit dem 21. September 2021 lizenzierte Peer-to-Business (P2B)-Investitionsplattform, die von der Bank von Lettland reguliert wird (MiFID II). Betrieben wird Debitum unter dem Namen „SIA DN Operator“ (Reg.-Nr. 42103092209). Auf der Seite der Bank von Lettland sieht man, dass die Lizenz es Debitum erlaubt, in der gesamten EU tätig zu sein.

In 7 Ländern (darunter auch Deutschland) wurde die lokale Aufsicht informiert und Debitum darf dort Dienstleistungen erbringen und Kunden aktiv ansprechen auch ohne Lizenz der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Es gilt weiterhin die Heimataufsicht (Bank von Lettland) als Hauptaufsicht.

Solange Debitum über die lettische Aufsicht zugelassen ist, benötigen es keine deutsche BaFin-Lizenz. Die Dienstleistung wird grenzüberschreitend aus Lettland angeboten. Es ist keine separate deutsche Wertpapierlizenz erforderlich.

Die Gelder der Anleger werden auf separaten Konten verwahrt, um sicherzustellen, dass sie im Falle einer Insolvenz der Plattform unberührt bleiben. Debitum ist Mitglied des nationalen Anlegerentschädigungssystems Lettlands, das gemäß der EU-Richtlinie 97/9/EG eingerichtet wurde und im Falle einer Insolvenz Anlegergelder bis zu 20.000 € schützt.

Die Zahlungsunfähigkeit der einzelnen Kreditgeber fällt aber nicht unter das Anlegerentschädigungssystem. Jede Investition hat das Risiko bis hin zum Totalverlust. Dennoch greift das Anlegerentschädigungssystem bei Insolvenz, Betrug oder Zahlungsunfähigkeit von Debitum selbst und ist auf jeden Fall ein Vorteil gegenüber unregulierten P2P-Plattformen.

Die Renditen bei Debitum gibt es natürlich nur, wenn es den Kreditgebern gut geht. Wie bei allen P2P-Investments besteht grundsätzlich ein Ausfallrisiko bis hin zum Totalverlust. Um auch das Risiko der einzelnen Kreditgeber einschätzen zu können, schaue ich mir das Geschäftsmodell, die Entwicklung und die Geschäftsberichte der einzelnen Kreditgeber genauer an.

Kreditgeber: Latvian Forest Development Fund

Der Lettische Forstentwicklungsfonds (LFDF) erwirbt und wertet unterbewertete Waldflächen in Lettland auf. Die Haupteinnahmequellen stammen aus dem Verkauf von Forstgrundstücken sowie dem An- und Verkauf von Holzfällflächen. Sie arbeiten in Lettland unter der Bezeichnung „Latvijas Meža Attīstības Fonds“

Der Umsatz konnte stark gesteigert werden:

  • Umsatz 2023: 1,25 Mio. €
  • Umsatz 2024: 3,90 Mio. €
  • Umsatz 2025: 10,84 Mio. €
  • Umsatz 2026/1Q: 7,4 Mio. €

Auch der Umsatz im ersten Quartal 2026 zeigt, dass der Umsatz auch im Jahr 2026 deutlich gesteigert werden dürfte.

Seit 2024 ist der lettische Forstentwicklungsfonds profitabel:

  • Verlust 2023: -93.923 €
  • Gewinn 2024: +70.304 €
  • Gewinn 2025: +1.562.000 €
  • Gewinn 2026/1Q: +998.000 €

Quellen: LFDF annual report 2025.pdf (2025+2024), LFDF Annual Report 2024.pdf (2024+2023), LFDF Q1 2026.pdf (2026/Q1).

Die Jahresberichte sind auditiert von „S.VILCĀNES AUDITS“. Die Geschäftszahlen vom ersten Quartal 2026 sind unauditiert.

Mit dem Kapital von Anlegern bei Debitum erwirbt LFDF Waldflächen. Anleger finanzieren damit indirekt den Kauf von Forstland, erhalten aber nicht automatisch einen besicherten Anspruch auf diese Waldflächen. Das Unternehmen selbst bleibt Eigentümer der Waldflächen und erwirtschaftet daraus laufende Erträge, zum Beispiel durch Holzverkauf oder Wertsteigerungen.

Die Einnahmen stammen aus diesen Bereichen:

  • Verkauf von Forstgrundstücken
  • Abholzung
  • Verkauf von Fällrechten
  • Verkauf von Holzprodukten
  • Verpachtung von Flächen für Landwirtschaft

Kreditgeber: Baltic Terra

Baltic Terra ist ein Agrarland-Investitionsfonds in Lettland. Das Unternehmen erwirbt unterbewertete oder zersplitterte Agrarflächen und verbessert die landwirtschaftlichen Flächen, indem es rechtliche Probleme behebt, das Land reinigt und ebnet. Außerdem werden Entwässerung und Zufahrten geschaffen damit Landwirte das Agrarland effizient und produktiv nutzen können.

Baltic Terra erwirtschaftet Gewinne aus drei Quellen:

  • Wiederkehrende Pachteinnahmen mit langfristigen Verträgen mit lokalen Landwirten.
  • Wertzuwachs: Durch die Verbesserung, Konsolidierung und professionelle Bewirtschaftung der Flächen steigt ihr Marktwert im Laufe der Zeit.
  • Verkauf von Grundstücken an juristische Personen und Kommunen.

Jede Parzelle wird an lokale Landwirte verpachtet. Das Kapitalziel bis 2027 liegt bei 35 Millionen € mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 10.000 Hektar.

Ich habe mir den auditierten Geschäftsbericht 2025 (04.06.2025 bis 31.10.2025) näher angeschaut (Auditor).

  • Umsatz: 749.630 €
  • Gewinn +265.739 €

Baltic Terra ist direkt zum Start bereits profitabel.

Der neueste Bericht ist vom 1. Quartal 2026.

  • Umsatz: 0 €
  • Verlust: -84.375 €

Ein Umsatz von 0 € im ersten Quartal hat mit der Saisonalität des Geschäftsmodells zu tun. In den Wintermonaten werden weniger oder keine Verkäufe durchgeführt. Auch fallen die Pachtzahlungen in der Landwirtschaft oft nur einmal jährlich, meist in der Erntezeit, an.

Preise für Agrarland in Europa

Die Preise für Agrarland in Europa schwanken stark. Ganz besonders interessieren mich die Preise in Lettland, da Baltic Terra in Lettland tätig ist. Ich habe mir offizielle Quellen zu den Preisen für Agrarland angesehen. Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, meldet regelmäßig die Preise landwirtschaftlicher Flächen nach Regionen. Die aktuellsten Zahlen sind vom Jahr 2024:

Quelle: https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/apri_lprc/default/bar?lang=de

Quelle: https://landwirt-media.com/deutsche-ackerpreise-steigen-besonders-stark/

Unter allen europäischen Ländern sind die Preise in Lettland am günstigsten. Selbst in Litauen und Estland sind die Agrarpreise teurer als in Lettland. Die Preise für Agrarland in Deutschland sind über 8x höher als in Lettland.

Debitum veröffentlicht ausführlichen Geschäftsbericht für das Jahr 2025

Im Mai 2026 hat Debitum die Transparenz erhöht und einen ausführlichen Geschäftsbericht mit über 43 Seiten für das Jahr 2025 veröffentlicht. Diese Transparenz hat auch dazu beigetragen, dass ich jetzt bei Debitum starte.

Die Geschäftszahlen zur Plattform selber:

  • Umsatz 2025: 2.414.713 €
  • Gewinn 2025: +507.358 €

Debitum kann also bereits profitabel arbeiten, trotz starker Expansion und erhöhten Marketingkosten.

Debitum wächst stark

Die Zahlen von Debitum sprechen für sich. Die Marke von 200 Millionen € an Investitionen wurde überschritten, davon wurden bereits 137,73 Millionen € zurückgezahlt.

Das ausstehende Portfolio beträgt also derzeit 66,47 Mio. €. Mit 33.226 registrierten Anleger gehört Debitum zu den größten P2P-Plattformen in Europa.

Im Agrar- und Forstbereich sind einige der auf Debitum aktiven Kreditgeber über gemeinsame Eigentümer, Managementstrukturen oder geschäftliche Beziehungen miteinander verbunden.

Fazit

Mit meinem Start bei Debitum erhöhe ich meinen Anteil in regulierten Plattformen bei der P2P-Anlage. Ich werde in den nächsten Monaten mein Investment bei Debitum von aktuell 4.000 € weiter auf 15.000 € erhöhen, indem ich in Kreditgeber investiere, die im Agrar- und Forstsektor tätig sind.

In diesem Artikel habe ich mir die Geschäftszahlen der Plattform sowie der Kreditgeber näher angesehen. Im nächsten Artikel werde ich mir die Führungspersonen von Debitum sowie die der Kreditgeber näher vorstellen.

Über meinen Werbelink: 4 %-Bonus für neue Anleger bis 30.06.2026

Meines Wissens gab es für neue Anleger noch nie so viel Bonus wie aktuell bis zum 30.06.2026.

4 % Bonus für neue Anleger bei Debitum

Neue Anleger, die bei Debitum investieren, erhalten 4 % Bonus auf alle Investitionen der ersten 30 Tage nach der Registrierung, wenn sie sich über diesen Werbelink anmelden: www.debitum.investments*

Achtung: Wer sich direkt bei Debitum über die Startseite registriert, bekommt keinen Bonus. Es muss ein Werbelink sein.

Und so funktioniert es: Jeder neue Anleger, der sich über den obigen Link bei Debitum anmeldet, erhält automatisch einen Bonus von 4 % auf alle Investitionen der ersten 30 Tage.

Beispiel:
Anton registriert sich über meinen Werbelink und investiert 5.000 € innerhalb von 30 Tagen nach seiner Registrierung. Er tätigt in den ersten 30 Tagen keine Auszahlungen und reinvestiert alle Rückflüsse. Er erhält 50,00 € Neukundenbonus automatisch ausgezahlt, weil er 5.000 € investiert hat.

Klicke hier und sichere dir 4 % Bonus bei Debitum* Dann bekommst du als neuer Anleger über diesen Link 4 % Cashback auf alle Investitionen der ersten 30 Tage!

Wenn ich heute neu starten würde, würde ich innerhalb der ersten 30 Tage möglichst viel Kapital investieren, um den 4-%-Bonus optimal auszunutzen. Am besten zahlt man die geplante Summe direkt in den ersten 30 Tagen ein, um den Bonus auf die gesamte Summe zu erhalten.

In diesem Artikel befinden sich Affiliate Links. Registriert sich jemand über diese Werbelinks und investiert, erhalte ich eine kleine Provision.

Interessenskonflikt: Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Da ich in diesem Artikel über Debitum schreibe werde ich für den Aufwand von Debitum vergütet.

Dieser Artikel ist keine Anlageberatung oder eine Empfehlung. In meinen Artikelbeiträgen schreibe ich über meine Erfahrungen bei den Plattformen. Risikohinweis: Investitionen in P2P Kredite sind mit einem Totalausfallrisiko verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung.

 

Ich verdreifache mein Portfolio bei Hive5 wegen positiver Entwicklung (Bis zu 16 % Rendite möglich)

Aufgrund der guten Nachrichten der letzten Monate habe ich mein Investment bei Hive5* fast verdreifacht. Von 5.300 € auf nun über 15.000 €.

In diesem Artikel schreibe ich über die positive Entwicklung, die ich bei Hive5 sehe, und auch, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt.

Bei Hive5 investiere ich in unbesicherte Konsumkredite aus Polen, Spanien und Rumänien. Die Zinsen gehen bis auf 15 %. Über das Loyalty Programm können Anleger nochmals zusätzlich bis zu 1 % Rendite pro Jahr mehr verdienen. Für neue Anleger gibt es über meinen Link* zusätzlich 1 % Cashback auf alle Investitionen der ersten 90 Tage nach der Registrierung.

So sieht mein Dashboard gerade aus:

Hive5* startete vor fast 4 Jahren (im August 2022) seine eigene Investitionsplattform. Bisher wurden seitdem bereits über 200 Millionen € über die Plattform finanziert.

Ich habe mein Portfolio so stark erhöht, weil die Zinsen im Mai 2026 deutlich erhöht wurden. Außerdem gab es in den letzten Wochen aus meiner Sicht positive Entwicklungen.

Hive5 kündigt die Entwicklung des Zweitmarktes an

Anleger, die meinen Blog verfolgen, wissen, dass mir ein Zweitmarkt sehr wichtig ist. In wenigen Monaten ist es auch bei Hive5 soweit, und ein Zweitmarkt wird eingeführt. Dann können Anleger Kredite noch vor Ende der Laufzeit an andere Anleger verkaufen.

Bisher hatten die meisten Kredite bei Hive5 Laufzeiten von nur wenigen Monaten. Bei solchen kurzen Laufzeiten waren Anleger sehr flexibel und hatten bei einem Stopp von Neuinvestitionen innerhalb weniger Monate ihr investiertes Kapital wieder zurück.

Da es jetzt sogar Kredite mit einer Laufzeit von 2 Jahren gibt, will man Anlegern nun jederzeit einen Ausstieg ermöglichen.

Der neue CEO Krisjanis Znotins möchte durch den Zweitmarkt den Anlegern in Zukunft mehr Flexibilität anbieten. Ohne Ankündigung des Zweitmarktes, würde ich nicht so viel Kapital in 2-jährige Laufzeiten investieren. Mit der Ankündigung kann ich damit rechnen, sobald der Zweitmarkt da ist, auch vorzeitig meine Kredite zu verkaufen. Sobald es einen Zweitmarkt gibt, bin ich automatisch bereit mehr zu investieren, auch wenn ich gar nicht plane auszusteigen.

Die endgültige Laufzeit spielt dann weniger eine Rolle. Denn selbst wenn ich nur plane 1 Jahr investiert zu bleiben, kann ich in längere Laufzeiten investieren, da über den Zweitmarkt Liquidität angeboten wird. Zusätzlich kann ich von meist höheren Zinsen profitieren, da längere Laufzeiten typischerweise mehr Zinsen bieten.

Aber auch die Käuferseite wird interessant, wenn die ursprünglichen längeren Laufzeiten kürzer werden und mit hohen Zinsen auf dem Zweitmarkt angeboten werden.

Hive5 plant, dass die Fertigstellung des Zweitmarktes im September 2026 abgeschlossen sein wird. Wie genau der Zweitmarkt funktionieren wird, und mit welchen Funktionen und Gebühren dieser ausgestattet sein wird, wird kurz vor der Einführung noch bekannt gegeben.

Wegen der Ankündigung des Zweitmarktes habe ich das neu eingezahlte Kapital direkt in die Kredite mit den längsten Laufzeiten, und damit auch den höchsten Zinsen, investiert.

Für Hive5 bringen die längeren Laufzeiten mehr Planbarkeit und für mich höhere Zinsen und sobald der Zweitmarkt aktiv ist, bessere und schnellere Verfügbarkeit.

Krisjanis Znotins wird neuer CEO der Hive Finance Group

Anfang Mai 2025 ernannte die Hive Finance Group Krisjanis Znotins zum Group-CEO. Er ist einer der erfahrensten Führungskräfte im Baltikum, der bei diesen Banken und Unternehmen in führenden Rollen tätig war:

  • DNB (Bank in Lettland und Norwegen): Projektmanager und Leiter der Leasing-Abteilung
  • Luminor (Bank in Lettland): Leiter des Bereichs Geschäftskunden
  • Eleving Group als CEO des lettischen Geschäfts
  • Wandoo Finance Group als CEO

Neben seiner Tätigkeit in Führungspositionen ist er Mitglied des Verwaltungsrats von ALTUM, der staatlichen Entwicklungsfinanzierungsinstitution Lettlands, mit einem Vermögen von rund 1,5 Milliarden Euro, sowie Mitglied des Verwaltungsrats des Pauls Stradiņš Universitätsklinikums – dem zweitgrößten Krankenhaus Lettlands.

Er hat bereits Kreditgeschäfte in den Ländern geleitet, in denen die Hive Finance Gruppe aktiv ist: Spanien, Polen und Rumänien. Krisjanis Znotins ist außerdem Minderheitsaktionär der Gruppe.

So erziele ich 15,25 % Rendite (bis zu 16 % möglich)

Hive5 hat erst vor wenigen Wochen die Zinsen erhöht. Das sind die neuen Zinssätze ab 1. Juni 2026:

Die höchsten Zinsen gibt es mit 15 % für Geschäftskredite aus Rumänien. Dafür muss man bereit sein, das Kapital in Kredite mit einer Laufzeit von 2 Jahren anzulegen. Bei kürzeren Laufzeiten von bis zu 3 Monaten liegen die Zinsen bei 13,5 %.

Ich habe in 2-Jahreskredite aus Polen mit 14,5 % Zinsen investiert. Zusätzlich erhalte ich 0,5 % (bald sogar 0,75 %) mehr Rendite über das Loyalitätsprogramm, weil ich zu diesem Zeitpunkt mehr als 10.000 € investiert habe.

Insgesamt erhalte ich also in Zukunft 15,25 % Zinsen pro Jahr:

Bereits ab einem Portfolio von 5.000 € gibt es mehr Rendite für das ganze Portfolio.

Maximal möglich sind 16 % Rendite. Dazu müssen Anleger mehr als 20.000 € bei Hive5 investiert haben und bereit sein, das Kapital in Kredite mit Laufzeiten von 2 Jahren zu investieren.

So funktioniert es:

Am 5. eines jeden Monats wird überprüft, in welcher Loyalitätsgruppe man sich befindet. Dabei wird das aktive Anlageportfolio überprüft.

Definition des aktiven Anlageportfolios: investierte Summe + nicht investierter Betrag.

Dabei ist es egal, ob das Kapital investiert oder nicht investiert ist. Liegt man am 5. eines Monats über einer Loyalitätsgrenze, wird das gesamte Portfolio sofort mit dem höheren Zinssatz verzinst — nicht nur neue Kredite, sondern das gesamte Hive5-Portfolio. Voraussetzung ist allerdings, dass man mindestens 90 Tage Anleger bei Hive5 ist.

Ich habe am 21. Mai 2026 über die 10.000 €-Grenze überschritten. Also erhalte ich ab dem 5. Juni 2026 auf mein komplettes Portfolio 0,75 % mehr Zinsen.

Bei mehr als 60 Tagen Zahlungsverzug greift die Rückkaufverpflichtung: Das Kreditunternehmen übernimmt die Kredite von den Anlegern und kümmert sich um das Inkasso. Bisher hat Hive5 keine Verzüge zugelassen und die Kreditunternehmen kauften Kredite sogar freiwillig von den Anlegern ab, sobald sie nur wenige Tage in Verzug waren.

Wichtig ist dabei, dass eine Rückkaufverpflichtung keine Garantie darstellt. Sie hängt vollständig von der Zahlungsfähigkeit des jeweiligen Kreditgebers ab und schützt nicht vor einem möglichen Ausfall der Plattform oder des Kreditgebers selbst. Daher besteht trotz Rückkaufmechanismus weiterhin ein grundsätzliches Ausfallrisiko bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Kreditvolumen über 8 Mio. € monatlich

Hive5 ist über die letzten Jahre stark gewachsen und vermittelt mittlerweile monatlich über 8 Mio. € an neuen Krediten. Im Mai 2026 wurden 8,83 Mio. € an Kreditvolumen finanziert. Ich verfolge die Entwicklung des Kreditvolumen schon von Anfang an:

Insgesamt hat Hive5 damit bereits über 200 Millionen € an Darlehen über die Plattform finanziert:

Anleger bei Hive5 verdienten bisher 5,3 Millionen € an Zinsen.

Veröffentlichung der auditierten Finanzergebnisse für das Jahr 2024

Die Renditen bei Hive5 gibt es natürlich nur, wenn es der Hive Finance Group selbst gut geht. Wie bei allen P2P-Investments besteht grundsätzlich ein Ausfallrisiko bis hin zum Totalverlust. Deshalb schaue ich mir immer die veröffentlichten Geschäftszahlen an, um das Ausfallrisiko einzuschätzen. Vor wenigen Wochen wurden auch die auditierten Finanzergebnisse der gesamten Gruppe für das Jahr 2024 veröffentlicht. Hier geht es zu den Finanzergebnissen (37 Seiten). Der Auditor ist UAB Veritas Auditas.

Der Bericht umfasst alle Konzerngesellschaften, also alle Unternehmen der ganzen Gruppe:

  • Hive Finance UAB (Holdinggesellschaft)
  • Argentum Capital Sp. z o.o. ( Ekspres Pożyczka, Polen)
  • Nectar Capital SL (FinJet, Spanien)
  • Digital Capital Finance SA (Credilink, Rumänien)
  • Hive5 Marketplace doo (Kroatien)

2024 war das erste Jahr mit einem Nettogewinn. Im Jahr zuvor wurde noch ein Verlust von 410.000 € verzeichnet:

  • Umsatz: 11,5 Mio. €
  • Nettogewinn: +63.000 €

Die Bruttomarge verbesserte sich von 72,4 % im Jahr 2023 auf jetzt 79,9 %.

EBITDA (operativer Gewinn vor Finanzierungskosten, Steuern und Abschreibungen):

  • EBITDA 2023: 315.000 €
  • EBITDA 2024: 1.900.000 €

Das Eigenkapital der Gruppe bleibt jedoch noch negativ (-1,27 Mio. €), wegen der Verluste der vergangenen Jahre. Im Vermerk des Abschlussprüfers wird dies auch erwähnt und auf Risiken hingewiesen. In den Anfangsjahren war die Priorität Wachstum, indem in neue Niederlassungen investiert wurde. Der Fokus der Gruppe soll jetzt auf die Rentabilität gerichtet sein. Ein erster Schritt ist getan, indem 2024 zum ersten mal ein profitables Jahr erreicht wurde. Falls zusätzliche Liquidität benötigt wird, hat sich der Gründer und Gesellschafter Andrius Rupšys bereit erklärt, Mittel bereitzustellen.

Der Bericht ist sehr ausführlich. Es gibt auch einen Ausblick auf die nächsten Jahre:

Hinweis: Die oben genannten Zahlen sind zukunftsgerichtete Schätzungen und keine Garantien. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich abweichen.

  • Nach 21,7 Mio. € Umsatz im Jahr 2025 will man stetig weiter wachsen auf knapp 40 Millionen € Umsatz im Jahr 2027.
  • Der Nettogewinn soll im Jahr 2027 durch niedrigere Betriebskosten auf 4,3 Mio. € anwachsen.

Polen ist der Kernmarkt der Gruppe mit 8,2 Mio. € Umsatz und 141.000 € Nettogewinn. Die Kreditausfallraten liegen zwischen 4 und 6 %. Zweitgrößter Markt ist nun Spanien mit einem Umsatz von 3,3 Mio. €.

Meine Portfolio-Entwicklung bei Hive5

Mit nur 200 € habe ich Hive5 vor mehr als 3 Jahren im April 2023 begonnen. Hier meine Portfolio-Entwicklung bei Hive5:

  • April 2023: 200 €
  • Dezember 2023: 500 €
  • April 2024: 1.000 €
  • Juni 2025: 0 €
  • November 2025: 5.000 €
  • Mai 2026: 15.000 €

Wenn mir etwas nicht gefällt, ziehe ich auch Kapital ab. So wie im Juni 2025. Zeitweise habe ich mein Kapital von Hive5 abgezogen, weil es zu dem Zeitpunkt keine aktuellen Jahresberichte gab. Als einige Monate später im November 2025 wieder aktuelle Berichte veröffentlicht wurden, bin ich wieder zu Hive5 zurückgekehrt.

So habe ich meinen Auto-Invest eingestellt

Durch den Auto-Invest läuft jetzt alles passiv. Alle Rückzahlungen werden automatisch direkt wieder neu investiert. So bin ich immer zu 100 % voll investiert. So habe ich meinen Auto-Invest eingestellt:

In jeden Kredit sollen mindestens 20 € und maximal 200 € investiert werden. Der Zinssatz ist auf mindestens 14,5 % eingestellt. Die Laufzeit beträgt maximal 730 Tage. Ich habe alle Kreditunternehmen ausgewählt. Somit investiert mein Auto-Invest in Geschäftskredite aus Rumänien und Polen.

Fazit

Ich habe mein Portfolio bei Hive5 wegen der hohen Zinsen und der für mich positiven Entwicklung der letzten Monate deutlich erhöht. Die geprüften Geschäftsberichte, der neue CEO sowie die attraktiven Zinsen deuten für mich auf ein insgesamt gutes Rendite-Risiko-Verhältnis hin.

Ich bin gespannt, wie sich Hive5 unter dem neuen Group-CEO weiterentwickelt. Ich werde weiter hier im Blog über mein Investment berichten. Durch mein 15.000 € Investment erhalte ich nun ca. 180 – 190 € Zinsen jeden Monat. In meinen monatlichen P2P-Rendite-Updates berichte ich über meine Einnahmen.

Über meinen Werbelink: 1 %-Bonus für neue Anleger

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Neue Anleger, die bei Hive5 investieren, erhalten 1 % Bonus auf alle Investitionen der ersten 90 Tage nach der Registrierung, wenn sie sich über diesen Werbelink anmelden: www.hive5.com*

Achtung: Wer sich direkt bei Hive5 über die Startseite registriert, bekommt keinen Bonus. Es muss ein Werbelink sein.

Und so funktioniert es: Jeder neue Anleger, der sich über den obigen Link bei Hive5 anmeldet, erhält automatisch einen Bonus von 1 % auf alle Investitionen der ersten 90 Tage.

Beispiel:
Anton registriert sich über meinen Werbelink und investiert 5.000 € innerhalb von 90 Tagen nach seiner Registrierung. Er tätigt in den ersten 90 Tagen keine Auszahlungen und reinvestiert alle Rückflüsse. Er erhält 50,00 € Neukundenbonus automatisch ausgezahlt, weil er 5.000 € investiert hat.

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Wenn ich heute neu starten würde, würde ich innerhalb der ersten 90 Tage möglichst viel Kapital investieren, um den 1-%-Bonus optimal auszunutzen. Am besten zahlt man die geplante Summe direkt in den ersten 90 Tagen ein, um den Bonus auf die gesamte Summe zu erhalten.

In diesem Artikel befinden sich Affiliate Links. Registriert sich jemand über diese Werbelinks und investiert, erhalte ich eine kleine Provision.

Interessenskonflikt: Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Da ich in diesem Artikel über Hive5 schreibe werde ich für den Aufwand von Hive5 vergütet.

Dieser Artikel ist keine Anlageberatung oder eine Empfehlung. In meinen Artikelbeiträgen schreibe ich über meine Erfahrungen bei den Plattformen. Risikohinweis: Investitionen in P2P Kredite sind mit einem Totalausfallrisiko verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung.

 
 
 
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