Seit 4 Jahren erziele ich 21 % Rendite pro Jahr mit Fagura (Bereits 500.000 € an mich zurückgezahlt)
Seit über 4 Jahren investiere ich auf Fagura* in Kredite an kleine Unternehmen aus Moldawien. Mein letzter Artikel zu Fagura ist schon länger her und stammt aus dem April 2023. Seitdem hat sich vieles getan. Mir war es möglich, seit Beginn 21 % Rendite pro Jahr zu erzielen. Mittlerweile habe ich bereits Kreditrückzahlungen von mehr als einer halben Million Euro erhalten.
So sieht derzeit mein Dashboard aus:

Derzeit habe ich 108.630 € auf der Plattform (91.500 € in Kredite investiert und 17.100 € frei verfügbar). Von allen 2.436 aktiven Anlegern liege ich bei den Gesamtinvestitionen auf Platz 3. Auf Platz 1 liegt Fagura selbst. Sie investieren manchmal selbst in Kredite, wenn diese nicht vollständig finanziert werden, und stellen diese später auf dem Zweitmarkt zum Verkauf.
500.000 € an Krediten wurden mir bereits zurückgezahlt (Tilgung und Zinsen).
Bei Fagura gibt es keine Rückkaufverpflichtung. Alle Kredite können ausfallen, wenn die dahinterstehenden Unternehmen diese nicht zurückzahlen. Deshalb erhalten alle Kredite ein Rating.
Meine Investitionen nach Risiko-Rating (A bis G)
Den größten Anteil (30 %) habe ich in Kredite mit dem Rating D investiert.
Die Zinsen in meinem Portfolio bewegen sich aktuell zwischen 16,9 % und bis zu 38,9 % pro Jahr. Das sind meine 10 am höchsten verzinsten Kredite in meinem Portfolio:

Auch Kredite mit über 30 % Zinssatz werden pünktlich zurückgezahlt.
Wenn ich mir meine bereits zurückgezahlten Kredite anschaue, konnte ich auch bei vielen Problemkrediten noch eine positive Rendite erzielen, weil die erhaltenen Zinsen höher ausfielen als die späteren Verluste bei einem Verkauf:

Der XIRR weicht nach unten vom Zinssatz ab, wenn ich diese Kredite mit Verlust an andere Anleger verkauft habe.
Bis zu 92 % tatsächliche Jahresrendite
Bei sehr kurzen Laufzeiten gab es sogar Renditen von bis zu 92 %:

Nach etwas mehr als einem Monat hat der Kreditnehmer den Kredit vorzeitig zurückgezahlt. Wenn Kreditnehmer einen Kredit bis zur nächsten Rate zurückzahlen, müssen die vollen Zinsen für diesen Zeitraum gezahlt werden. Somit musste der Kreditnehmer für 2 Monate Zinsen zahlen, obwohl der Kredit nur etwas mehr als einen Monat lief. So konnte ich sogar über 90 % Rendite erzielen.
Das war auch meine Strategie:
Beim ersten Kredit begrenzt Fagura meist die Kreditsumme, die Unternehmen erhalten können. Den Unternehmen wird nach einigen bezahlten Raten angeboten, einen neuen Kredit mit höheren Kreditsummen aufzunehmen. Somit wurde der erste Kredit sehr oft nach kurzer Zeit zurückgezahlt, damit die Unternehmen sofort danach höhere Kreditsummen beantragen konnten.
Das habe ich ausgenutzt, denn ich habe gesehen, dass viele Unternehmen nach nur wenigen Monaten sowieso refinanzieren. Dadurch sinkt das Risiko, dass diese in finanzielle Schwierigkeiten geraten, wenn jederzeit die Möglichkeit besteht, den Kredit aufzustocken.
Seit 4 Jahren 21 % Rendite nach allen Ausfällen und Gebühren
Fagura zeigt mir eine Rendite von 20,97 % pro Jahr an. Wenn ich selbst mit der XIRR-Formel prüfe, komme ich auf 21,30 % Rendite pro Jahr.
Dazu gebe ich in die Formel alle meine Einzahlungen, Auszahlungen und meinen Portfoliowert ein und sehe dann die bisherige Rendite zum Stichtag.
Normalerweise zeigen die Plattformen häufig niedrigere Renditen an, als wenn man selbst nachrechnet. Bei Fagura liegt meine selbst berechnete Rendite sogar höher als die angezeigte. Das bedeutet, Fagura rechnet auch nicht investiertes Guthaben in die Renditeberechnung mit ein.
Wenn ich alle meine Kredite mit mehr als 60 Tagen in Verzug zu 100 % als Verlust abschreibe, verringert sich die Rendite nur geringfügig auf 21,18 % pro Jahr.
Sehr oft habe ich relativ viel frei verfügbares Kapital, wie auch jetzt mit über 17.000 €, was die Rendite noch einmal nach unten zieht. Eigentlich liegt die Rendite sogar über 22 % pro Jahr, da ich die einbehaltene Quellensteuer ebenfalls berücksichtigt habe. Die Quellensteuer von 12 % wurde erst im November 2025 eingeführt.
Ergebnis nach 4 Jahren: 87.200 € Zinsen = 72.470 € Nettogewinn
Das sind meine Zahlen nach 4 Jahren:
- +87.200 € Zinsen erhalten
- -5.140 € Anlegergebühr
- -9.590 € Verluste durch Zweitmarktverkäufe, Zweitmarktgebühren und Inkassoverkäufe von Fagura
- Gewinn: +72.470 €
Die Zahlen entsprechen der aktuellen Situation, denn 88 % meines Portfolios befinden sich nicht im Verzug:
Nur 475 € (= 0,52 %) aller Kredite befinden sich seit mehr als 60 Tagen in Zahlungsverzug. Ich habe also ein sehr gesundes Portfolio. Ich versuche regelmäßig meine Kredite in Verzug mit einem Abschlag an andere Anleger zu verkaufen.
Die meisten Kredite laufen 3 Jahre:
Vor Kurzem wurden neue Laufzeiten von 60 Monaten eingeführt. Dieser Anteil dürfte auch in meinem Portfolio ansteigen.
Meine Strategie bei der P2P-Anlage seit 15 Jahren
Meine Strategie besteht darin, relativ früh in P2P-Plattformen einzusteigen und zu investieren. Wenn eine Plattform noch neu ist, gibt es meist höhere Renditen. Im Gegenzug ist das Risiko dementsprechend deutlich höher, wenn man in eine neue Plattform investiert. Genauso habe ich es mit Fagura gemacht. Im Jahr 2022 haben viele Anleger Fagura bewusst gemieden. Fagura war noch sehr klein und Moldawien grenzt an die Ukraine, wobei damals noch niemand wusste, wie sich der Krieg weiterentwickeln würde. Da Fagura aber immer sehr transparent war und viele Daten veröffentlicht hat, bin ich dieses hohe Risiko bewusst eingegangen.
In den ersten Monaten habe ich nicht gewagt, viel zu investieren. Als ich gemerkt habe, dass sehr wenige Kredite ausfallen und gleichzeitig sehr hohe Zinsen fließen, habe ich mein Portfolio sehr schnell deutlich erhöht:
Es gab nur sehr wenige Kreditangebote. Fagura hat mir dann die maximale Investitionsgrenze pro Kredit von 500 € auf 2.500 € erhöht. So habe ich in alle Kredite die für mich maximal mögliche Summe investiert.
In den letzten Monaten sinkt mein Portfolio
Leider hat Fagura die maximal mögliche Investition pro Kredit wieder auf 500 € beschränkt. Da nicht sehr viele neue Kredite auf den Markt kommen, kann ich die Rückflüsse nicht mehr vollständig reinvestieren und muss Kapital abziehen. Die Beschränkung gilt leider auch für den Zweitmarkt. Selbst bei sehr guten Angeboten kann ich nicht zukaufen, wenn ich bereits Anteile im Wert von 500 € oder mehr besitze.
Der Erstmarkt:
Auf dem Erstmarkt gibt es aktuell 10 Kredite:

Kredite verbleiben maximal 14 Tage auf dem Erstmarkt. Nicht alle Kredite werden vollständig finanziert, weil Fagura dafür noch zu wenige Anleger hat. In so einem Fall erhält das Unternehmen nur den Teilbetrag des Kredits ausgezahlt.
Noch sehr neue Unternehmen erhalten bei Fagura nicht gleich die höchste Kreditsumme. Wenn einige Raten bezahlt wurden, können Unternehmen aus Moldawien höhere Kreditsummen von bis zu 30.000 € beantragen. Das führt dazu, dass viele Unternehmen zum Beispiel zuerst einen Kredit über 10.000 € erhalten, diesen bereits nach wenigen Monaten aufstocken und dann auf 20.000 € refinanzieren. Anschließend folgt die aktuelle Höchstsumme von 30.000 €.
Unternehmen, die bereits aus früheren Darlehen bekannt sind, werden mit „Returning Client“ markiert.
Die Unternehmen sind in verschiedenen Bereichen tätig. In diesen Bereichen sind die aktuell offenen Kredite vergeben:
- Vertrieb von Kosmetikprodukten
- Herstellung und Verkauf von maßgefertigten Möbeln
- Verkauf von Elektrowerkzeugen und Gartengeräten
- Vermietung von Autos
- Verkauf von Autopflegesets
- Herstellung und Vermietung von Cocktailbars
- Einzelhandel mit Eisenwaren, Glaswaren und Farben in Fachgeschäften
- Einzelhandelsverkauf über Stände, Kioske und Märkte
- Reparatur von Autozylindern sowie Außen- und Innenaufbereitung
- Bildungs-Dienstleistungen für Kinder
- Effizienter Import von Sandwichpaneelen
Warum zahlen Unternehmen so hohe Zinsen?
Es handelt sich um sehr kleine Unternehmen in Moldawien. Diese erhalten bei Banken keinen Kredit, weil sie noch zu klein sind, erst neu gegründet wurden und noch keine erfolgreiche Historie vorlegen können. Banken fordern eine gewisse Größe und ein paar Jahre stabile Geschäftszahlen.
Außerdem würde es sich für die meisten Banken nicht lohnen, so kleine Kredite zu vergeben. Die Kreditprüfung kostet zu viel, und die Banken wollen möglichst sichere Kreditnehmer. Sie vergeben daher erst Kredite an Unternehmen, wenn diese eine gewisse Größe erreicht haben.
Diese kleinen und neuen Unternehmen wenden sich dann nicht mehr an Banken, sondern an Nichtbanken-Unternehmen, die Unternehmensdarlehen zu höheren Zinsen vergeben.
Zweitmarkt für alle Kredite
Zu Beginn konnte man nicht alle Kredite anderen Anlegern zum Verkauf anbieten, sondern nur Kredite, die bis zu 60 Tage in Verzug waren. Mittlerweile können auch ausgefallene Kredite gekauft und verkauft und somit unter Anlegern gehandelt werden.
Es gibt folgende Beschränkungen auf dem Zweitmarkt:
- Kredite ohne Verzug können mit einem Abschlag zwischen 0 % und 99 % verkauft werden.
- Kredite mit 4 bis 30 Tagen Verzug können mit einem Abschlag zwischen 10 % und 99 % verkauft werden.
- Kredite mit 31 bis 60 Tagen Verzug können mit einem Abschlag zwischen 25 % und 99 % verkauft werden.
- Kredite mit über 60 Tagen Verzug können mit einem Abschlag zwischen 50 % und 99 % verkauft werden.
- Kredite, die sich in der Zwangseintreibung befinden (Forced Collection), können mit einem Abschlag zwischen 75 % und 99 % verkauft werden.
Damit sollen Käufer auf dem Zweitmarkt geschützt werden, damit sie keine ausgefallenen Kredite zu überhöhten Preisen kaufen.
So sieht der Zweitmarkt gerade aus:

Mehrere Gebühren
Fagura ist ein Kreditmarktplatz und verdient an den Gebühren von Kreditnehmern und Anlegern.
Es gibt mehrere Gebühren für Anleger.
- Investor-Servicegebühr in Höhe von 2,5 %: Von allen Rückzahlungen (Kapital + Zinsen) werden 2,5 % einbehalten. Bei mir entspricht das 5,5 % der insgesamt erhaltenen Zinsen. Beispiel: Kredit mit 20 % Bruttozinsen pro Jahr. Nach Abzug der Anlegergebühren verbleiben 18,9 % Nettozinsen pro Jahr.
- Zweitmarktgebühr bei erfolgreichem Verkauf von 2,5 %. Beispiel: Kredit über 100 € mit 0 % Abschlag: Ich erhalte nach Abzug der Zweitmarktgebühr 97,50 €.
- Auszahlungsgebühr von 1 €. Jede Auszahlung kostet 1 €.
So hat sich Fagura seit dem Jahr 2019 entwickelt:
Fagura begann mit unbesicherten Konsumkrediten. Später wurden Unternehmenskredite neu eingeführt:
Vergebene Kredite im Jahr 2019: 0,04 Mio. €
Vergebene Kredite im Jahr 2020: 0,24 Mio. €
Vergebene Kredite im Jahr 2021: 0,83 Mio. €
Vergebene Kredite im Jahr 2022: 1,35 Mio. €
Vergebene Kredite im Jahr 2023: 2,3 Mio. €
Vergebene Kredite im Jahr 2024: 4,5 Mio. €
Vergebene Kredite im Jahr 2025: 6,6 Mio. €
Vergebene Kredite im ersten Halbjahr 2026: 3,6 Mio. €
Ich habe bereits 2 Artikel hier auf dem Blog über Fagura veröffentlicht:
- Januar 2023: 1.783 € investiert
- April 2023: 9.870 € investiert
Kredite, die ausfallen, werden an ein Inkassounternehmen verkauft
Fagura verkauft automatisch Kredite an ein Inkassounternehmen, wenn die Zahlungen für mehrere Monate ausbleiben. Ich hatte bisher nur wenige solche Fälle, da ich bereits zuvor versucht habe, die Kredite zu verkaufen. In meinen wenigen Fällen wurden Anlegern zwischen 29 % und 41 % der Kreditsumme der ausgefallenen Kredite zurückgezahlt. Das entspricht Verlusten für Anleger zwischen 59 % und 71 %.
Fagura Prime – Kapital jederzeit verfügbar – ohne Kreditausfälle
Fagura hat ein Produkt mit festen Laufzeiten und ohne Kreditausfälle entwickelt:
- 1 Jahr: 7,5 % Rendite
- 2 Jahre: 8,5 % Rendite pro Jahr
- 3 Jahre: 8,75 % Rendite pro Jahr
- 4 Jahre: 9 % Rendite pro Jahr
Bei diesem Produkt überlassen Anleger Fagura das Kapital zu einer festen Rendite. Im Hintergrund investiert Fagura das Kapital in Kredite mit höheren Zinsen und treibt bei Ausfällen die ausstehenden Beträge ein.
Der Vorteil ist, dass man in normalen Marktphasen jederzeit über das Kapital verfügen kann. Die Gebühr für eine vorzeitige Auszahlung beträgt einmalig 2,5 %. Wenn allerdings viele Anleger gleichzeitig die vorzeitige Auszahlung nutzen, kann Fagura eventuell nicht alle Auszahlungen sofort vornehmen, sondern müsste die Anfragen nach und nach abarbeiten, wenn die tatsächlichen Rückflüsse der Kredite zurückkommen.
Ich nutze Fagura Prime derzeit nicht. Ich habe kein Problem damit, die Risiken von Kreditausfällen auf mich zu nehmen. Dafür erhalte ich in normalen Zeiten eine deutlich höhere Rendite.
Fagura Rumänien mit negativer Rendite
Fagura hat 2 separate P2P-Plattformen:
- Fagura.com = Kredite an Unternehmen aus Moldawien
- Fagura.ro = Kredite an Unternehmen aus Rumänien
Beide Plattformen sind nahezu identisch, jedoch muss man sich separat einloggen und investieren.
Als Fagura neu in Rumänien gestartet ist, war ich sehr positiv gestimmt, weil es in Moldawien so gut gelaufen ist. Ich war von Anfang an dabei. Leider war die Kreditprüfung zu Beginn nicht ausreichend. Ich habe bewusst in die risikoreichsten Kredite investiert. Sehr viele Kredite sind ausgefallen. Ich habe dann mein Investment in Rumänien pausiert.
So sieht mein Dashboard bei Fagura Rumänien gerade aus:

Mittlerweile hat Fagura die Kreditprüfung in Rumänien laut eigenen Angaben stark verbessert, sodass die Ausfallquoten gesunken sind. Deswegen habe ich wieder begonnen, mit kleinen Summen (25 € pro Kredit) in neue Kredite zu investieren.
Die ersten ausgefallenen Kredite wurden im Juli 2026 für 11 bis 27 % des Wertes an ein Inkassounternehmen verkauft. Anleger mussten also bis zu 89 % Verlust hinnehmen.
Ich habe also deutlich bessere Erfahrungen mit Fagura in Moldawien gemacht als mit Fagura Rumänien.
Regulierung
Fagura begann ohne Regulierung und wurde dann im Laufe des Betriebs in der Republik Moldau als lizenzierter Anbieter von Schwarmfinanzierungsdiensten reguliert. Die Nationale Kommission für den Finanzmarkt (CNPF – Comisia Națională a Pieței Financiare) ist nun zuständig. Außerdem wurde die Zulassung für den rumänischen Markt erteilt.
12 % Steuereinbehalt werden in der Steuererklärung voll angerechnet
Fagura behält von allen Zinsen 12 % Quellensteuer ein. In Deutschland ansässige Anleger können über die Abgabe einer Steuererklärung (Anlage KAP) ihre bereits von Fagura einbehaltenen Steuern vollständig anrechnen lassen. Dann werden die vollen 12 % über das Doppelbesteuerungsabkommen angerechnet. Dann sind nicht mehr die üblichen ca. 26 % Steuern fällig, sondern nur noch der Rest von 14 %.
Moldawien wird als Land hochspekulativ bewertet
Moldawien wird von den Ratingagenturen als hochspekulativ bewertet (BB- / Ba3). Das bedeutet, dass eine extreme Anfälligkeit für geopolitische Störungen durch den Ukraine-Krieg besteht. Daneben gibt es noch den Transnistrien-Konflikt.
Die Entwicklung wirkt sich auch auf kleine Unternehmen aus. Steigen die Kosten oder schrumpft die Wirtschaft, wirkt sich dies auch auf die Unternehmen aus, die bei Fagura einen Kredit erhalten haben. Das könnte dazu führen, dass mehr Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten, Kredite ausfallen und Anleger höhere Verluste erleiden.
Ich wusste von Anfang an, wie hoch das Risiko ist.
Meine Überlegung war und ist: Falls ich eine negative Entwicklung in Moldawien sehe, kann ich meine Kredite mit einem Abschlag zum Verkauf an andere Anleger einstellen und so mein Fagura-Portfolio verringern oder komplett aussteigen. Ohne Zweitmarkt würde ich niemals so viel investieren, weil ich auf kurzfristige Ereignisse nicht reagieren könnte.
Keine Anlageempfehlung
Dieser Artikel ist wie jeder andere Artikel auf meinem Blog keine Anlageempfehlung. Stattdessen schreibe ich über meine Erfahrungen mit P2P-Plattformen. Wie bei jeder anderen P2P-Plattform gibt es auch bei Fagura ein Totalverlustrisiko. Auch wenn ich bisher gute Erfahrungen mit Fagura Moldawien gemacht habe, bedeutet das nicht, dass es auch so weitergehen wird. Die Ausfälle könnten sich häufen und Anleger könnten Verluste erleiden. Sogar ein Totalverlust ist möglich. Ich gehe dieses Risiko immer bewusst ein und bin nicht schockiert, wenn eine oder mehrere Plattformen in Schwierigkeiten geraten und ich Verluste erleide. Das lässt sich nicht vermeiden. Das Ziel ist natürlich, ohne Verluste zu bleiben, aber bei mehreren Plattformen lassen sich Verluste nicht vollständig vermeiden.
Auch wenn ich mit Fagura zufrieden bin, teile ich meine P2P-Anlage auf mehrere Plattformen auf und investiere immer nur einen Teil meines Kapitals in eine Plattform. Denn jede Plattform kann jederzeit vollständig ausfallen.
Vergangene Renditen sind keine Garantie dafür, dass es so weiterläuft. Fagura ist selbst noch nicht profitabel und muss noch wachsen, um die Gewinnzone zu erreichen. Wenn das nicht gelingt, wäre Fagura auf weiteres Kapital angewiesen, um die Plattform weiterzuführen.
Neue Anleger erhalten über meinen Werbelink 30 € Startbonus
Wer sich über meinen Werbelink* neu bei Fagura registriert und mindestens 250 € in Kredite investiert, erhält automatisch einen Startbonus von 30 € von Fagura.
So geht es jetzt weiter
Leider kann ich nicht alle meine Rückflüsse reinvestieren, da Fagura das maximale Investment pro Kredit begrenzt hat. Deswegen bin ich gezwungen, mein Portfolio weiter zu reduzieren, weil es einfach nicht genügend Kredite gibt. Ich würde gerne mehr investieren, aber das ist nun nicht mehr möglich.
Vielleicht schafft es Fagura, weiter zu wachsen und mehr Kredite zu vermitteln. Ich vermute, dass 21 % Rendite nach Ausfällen in der Zukunft so nicht mehr möglich sein werden. Die Zinsen sind mittlerweile gesunken. Außerdem kann ich meine Kredite in Verzug nicht mehr so einfach wie am Anfang auf dem Zweitmarkt verkaufen. Deswegen vermute ich, dass meine Rendite in Zukunft geringer ausfallen wird als in den ersten vier Jahren.
Dieser Artikel ist keine Anlageempfehlung, sondern ich schreibe über meine Erfahrungen mit verschiedenen P2P-Anbietern. In diesem Artikel befinden sich Affiliate Links. Wenn sich jemand über den Werbelink bei einem Anbieter registriert und investiert, bekomme ich eine kleine Provision. Es gibt ein Totalausfallrisiko, und vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.








































































































































